NEU: Österreichs umfangreichster Vergleich für Privatarzt- & Zahn-Versicherungen

Private Krankenversicherung in Österreich vergleichen: 7 Tipps

16 min • Aktualisiert: 23.06.2026

Verfasst von Sebastian Peischl • Fachlich geprüft von Karl Haas (Gewerberechtlicher Geschäftsführer & Versicherungsmakler)

Unabhängige Versicherungsmaklerin gem. § 94 Z 76 GewO 1994 • GISA-Nr. 32225518 • ⭐4,9/5 (225+ Bewertungen) • 6.500+ Nutzer*innen

Das Foto symbolisiert den Vergleich von privaten Krankenversicherungen: Zwei geöffnete Hände bieten einer Person zwei verschiedene Pillen an, die dritte Hand greift nach einer der Optionen.

Beim Vergleich privater Krankenversicherungen in Österreich entscheiden sieben Kriterien: Deckung, Selbstbehalt, Prämie, Wartezeiten, Kundenservice, Anbieter und Zukunftssicherheit. Rund jede*r dritte Österreicher*in hat bereits eine Krankenzusatzversicherung, doch wer vergleichen möchte, ist oft vom Angebot überwältigt. Dieser Leitfaden erklärt dir Schritt für Schritt, worauf du wirklich achten musst.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn du eine private Krankenversicherung abschließen möchtest, ist es sinnvoll, die Angebote genau zu vergleichen. Hier sind die wichtigen Faktoren, die du unbedingt berücksichtigen solltest:

  • Die Deckung: Stelle sicher, dass alle wichtigen Leistungen für dich abgedeckt sind, aber vermeide unnötige Zusatzoptionen.
  • Der Selbstbehalt: Ein höherer Selbstbehalt senkt die Prämie, bedeutet aber, dass du bei jeder Rechnung einen Eigenanteil zahlst.
  • Die Prämie: Die monatlichen Kosten sollten zu deinem Budget passen. Die Prämie variiert je nach Leistung und Selbstbehalt.
  • Die Wartezeit: Manche Leistungen (z.B. Schwangerschaft) werden erst nach einer bestimmten Versicherungsdauer übernommen.
  • Die Betreuung: Manche Anbieter bieten flexiblen Service, z.B. per App. Achte darauf, wie gut der Kundenservice zu deinen Bedürfnissen passt.
  • Den Versicherer: Es gibt 8 Anbieter von privaten Krankenversicherungen. Vergleiche Angebote von mind. 3 Anbietern.
  • Die Zukunftssicherheit: Stelle sicher, dass die Versicherung auch zu deinen zukünftigen Bedürfnissen und Budget passt.

📕 Wenn du dich noch umfassender informieren möchtest, schau dir unseren Ratgeber zur privaten Krankenversicherung in Österreich an.

1. Tipp – Deckung: Welche Leistung benötigst du von der privaten Krankenversicherung?

Eine private Krankenversicherung in Österreich besteht aus zwei Kernbausteinen: der Sonderklasse-Versicherung für stationäre Behandlungen im Krankenhaus und der Privatarzt-Versicherung für ambulante Wahlarzt-Konsultationen. Alle weiteren Bausteine wie Zahnschutz oder Baby-Option sind optional und lohnen sich nur, wenn du sie wirklich brauchst.

Beim Vergleich von privaten Krankenversicherungen ist die Deckung das Herzstück deiner Entscheidung: Was ist wirklich drin und was brauchst du davon überhaupt? Die meisten Versicherer bieten verschiedene Bausteine an, die du individuell kombinieren kannst.

Die zwei wichtigsten Komponenten sind:

  • Sonderklasse-Versicherung (stationärer Tarif): Sie sichert dir im Krankenhaus komfortablere Bedingungen (z.B. Ein-/Zweibettzimmer, freie Arztwahl).
  • Privatarzt-Versicherung (ambulanter Tarif): Damit kannst du dich direkt beim Wahlarzt oder Wahlärztin behandeln lassen, ohne lange Wartezeiten, und die Versicherung übernimmt die Kosten.

Darüber hinaus gibt es Zusatzoptionen wie:

  • Zahnzusatzversicherung: Deckt teure Zahnbehandlung und Zahnersatz ab.
  • Baby-Option: Für alle, die bereits an die Familienplanung denken und den zukünftigen Nachwuchs gleich mitversichern möchten.
  • Optionsversicherung: Ein günstiger Einstieg in die private Krankenversicherung ab etwa 8 € monatlich (Sonderklasse nach Unfall inkl. Upgrade-Recht). Der Vorteil: Du kannst später ohne Gesundheitsprüfung aufstocken.
Eine Grafik, die die Aufteilung der privaten Krankenversicherung in Österreich darstellt.

Hier kannst du erkennen, dass es nicht “die” eine private Krankenversicherung in Österreich gibt, sondern ganz viele verschiedene. Da muss man sich erstmal orientieren.

In der folgenden Tabelle bekommst du eine klare Übersicht über alle Deckungs-Bausteine, deren Inhalte und die monatlichen Kosten. Und wenn du dich genauer über die möglichen Deckungen informieren möchtest, dann wirf einen Blick in unseren Ratgeber zur privaten Krankenversicherung in Österreich 👀

Leistung Preis
Sonderklasse-Versicherung Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, Privatklinik, kürzere Wartezeiten für Operationen, freie Arztwahl für Operationen Ab 80 € pro Monat
Optionsversicherung Gleiche Leistungen wie die Sonderklasse-Versicherung, jedoch nur nach Unfall oder bei schwerer Erkrankung nutzbar (z.B. Sonderklasse-Versicherung nach Unfall), inkl. Upgrade-Recht (Option) auf eine vollumfängliche Versicherung (ohne erneute Gesundheitsprüfung) Ab 8 € pro Monat
Privatarzt-Versicherung Freie Wahl deiner Ärztin/Arztes, schnellere Termine, Kostenübernahmen von Physio-, Psychotherapie, Medikamenten Ab 25 € pro Monat
Zahnzusatzversicherung Zahnerhalt, Zahnersatz, Mundhygiene, kieferorthopädische Behandlungen Ab 30 € pro Monat
Tagegeld-Versicherung Auszahlung eines Geldbetrag bei Spitalsaufenthalt oder Arbeitsunfähigkeit Ab 15 € pro Monat
Reisekrankenversicherung Hilfe bei Notfällen im Ausland (Behandlung, Bergung, Rücktransport nach Österreich) Ab 5 € pro Monat
Baby-Option Kind bekommt nach Geburt eine private Krankenversicherung ohne Gesundheitsprüfung (ist ein Zusatzbaustein zur Sonderklasse-Versicherung) Ab 3 € pro Monat
Vorsorgeleistungen Medizinische Check-ups, mentale Gesundheit, Wellness, Fitness, etc. (ist ein Zusatzbaustein zu anderen Modulen) Ab 4 bis 80 € pro Monat

2. Tipp – Selbstbehalt: Private Krankenversicherung mit- oder ohne Kostenbeteiligung?

Der Selbstbehalt ist der Anteil der Behandlungskosten, den du trotz privater Krankenversicherung selbst trägst: bei der Privatarzt-Versicherung in Österreich typischerweise bis zu 40% pro Rechnung, bei der Sonderklasse-Versicherung oft ein fixer Jahresbetrag.

Grundsätzlich gilt: Je höher der Selbstbehalt, desto niedriger die Versicherungsprämie.

ℹ️ Ein Beispiel: Hast du bei deiner Privatarzt-Versicherung einen Selbstbehalt von 20% und bekommst eine Arztrechnung über 100 €, dann zahlst du 20 € selbst und den Rest übernimmt die Versicherung.

Besonders bei der Privatarzt-Versicherung und der Zahnzusatzversicherung sind Selbstbehalte von bis zu 40% keine Seltenheit.

Anders sieht es bei der Sonderklasse-Versicherung aus: Hier wird der Selbstbehalt meist als fixer Jahresbetrag festgelegt (z.B. 800 €). Das bedeutet: Du zahlst im Jahr bis zu diesem Betrag alles selbst, danach übernimmt die Versicherung alle weiteren Kosten. Einige Versicherungen bieten sogar Modelle an, bei denen die ersten fünf Tage eines Krankenhausaufenthalts selbstbehaltfrei sind und erst ab Tag 6 musst du mitzahlen. Bei bestimmten Situationen wie Unfällen, Geburten oder schweren Erkrankungen kann der Selbstbehalt komplett entfallen und auch Kinder sind häufig ausgenommen. Es gibt auch Tarife ohne Selbstbehalt. Diese sind allerdings deutlich teurer.

3. Tipp – Prämie: Welche private Krankenversicherung passt in dein Budget?

Die Prämie einer privaten Krankenversicherung in Österreich reicht von rund 8 € monatlich für eine Optionsversicherung bis zu mehr als 100 € für eine vollwertige Kombination aus Sonderklasse- und Privatarzt-Versicherung, abhängig von Leistungsumfang und Selbstbehalt.

In der obigen Tabelle findest du bereits Richtpreise zur Orientierung. Unser Tipp: Überlege dir zuerst, welches Budget du langfristig realistisch für deine private Krankenversicherung einplanen kannst. Danach entscheidest du, welche Leistungen dir wirklich wichtig sind.

Für die meisten Menschen sind die Sonderklasse-Versicherung und/oder die Privatarzt-Versicherung der Kernbaustein. Andere Zusatzleistungen wie Zahnzusatzversicherung oder Vorsorgeleistungen sind nice-to-have, aber nur sinnvoll, wenn sie auch in dein Budget passen und du sie wirklich brauchst.

❇️ Unser Tipp für den günstigen Einstieg: Mit einer Optionsversicherung kannst du bereits ab rund 8 € im Monat einsteigen, z.B. mit Sonderklasse-Schutz nur nach einem Unfall. Und das Beste: Du kannst später ohne Gesundheitsprüfung auf eine vollwertige Sonderklasse-Versicherung upgraden. So sicherst du dir heute schon die Chance auf besseren Schutz in der Zukunft.

Und mit Sophias Rechner für die Privatarzt-Versicherung findest du in wenigen Klicks den idealen ambulanten Tarif für dich 👇

📕 Wenn du dich noch umfassender über die Prämie informieren möchtest, dann lies dir unseren Blogpost über die Kosten der privaten Krankenversicherung in Österreich durch.

  1. Tipp – Wartezeiten: Ab wann gilt der Schutz der privaten Krankenversicherung? Bei privaten Krankenversicherungen in Österreich gilt nach Vertragsabschluss für bestimmte Leistungen eine Wartezeit von bis zu sechs Monaten, in der Zahnbehandlungen, Sehhilfen oder bestimmte Operationen noch nicht gedeckt sind. Für Schwangerschaft und Entbindung verlängert sich die Sperrfrist in der Regel auf neun Monate.

Typische Beispiele dafür sind: Zahnbehandlungen Sehhilfen Bestimmte Operationen Leistungen rund um Schwangerschaft und Entbindung

Planst du eine konkrete Behandlung, solltest du die jeweiligen Wartezeiten unbedingt prüfen, sonst kommt es womöglich zu unangenehmen Überraschungen, wenn du die Kosten (noch) selbst tragen musst.

Je früher du deine private Krankenversicherung abschließt, desto besser. So läuft die Wartezeit im Hintergrund schon mit, selbst wenn du die Leistungen noch nicht sofort brauchst.

5. Tipp – Betreuung: Wie gut ist der Kundenservice des Versicherers?

Wie gut ein Krankenversicherer in Österreich wirklich ist, zeigt sich vor allem bei der Abrechnung: Versicherer mit digitaler App-Einreichung und schneller Erstattung sind gerade bei der Privatarzt-Versicherung, die mehrere Wahlarztbesuche pro Jahr abdeckt, deutlich komfortabler als klassische Papierwege.

Viele moderne Versicherer bieten heute digitale Services an: Du kannst Rechnungen bequem über eine App einreichen, statt sie per E-Mail oder sogar per Post zu senden. Besonders bei der Privatarzt-Versicherung, wo du unter Umständen mehrere Wahlarztbesuche pro Jahr hast, ist das ein großer Vorteil. Denn niemand will jedes Mal eine E-Mail schreiben oder Formulare hochladen müssen.

Ein guter Service ist mehr als nur Technik: Er zeigt sich auch in der Erreichbarkeit, der Freundlichkeit der Mitarbeitenden und der Schnelligkeit bei Rückfragen oder Erstattungen 💫

6. Tipp – Versicherer: Wer bietet private Krankenversicherungen in Österreich an?

In Österreich gibt es aktuell acht Anbieter für private Krankenversicherungen: Uniqa, Wiener Städtische, Merkur, Generali, Grawe, Muki, Ergo und Allianz. Jeder dieser Versicherer hat unterschiedliche Tarife mit variierenden Leistungen, Bedingungen und Preisen im Angebot.

Nicht jeder Tarif passt automatisch zu deinen individuellen Bedürfnissen. Deshalb ist es essenziell, dass du möglichst viele Anbieter vergleichst, um die Versicherung zu finden, die wirklich zu dir und deinem Budget passt. Beim Vergleich gilt: Je breiter du vergleichst, desto besser ist deine Entscheidungsgrundlage.

Auch wenn du bisher alle deine Versicherungen bei einem Anbieter abgeschlossen hast: Das heißt noch lange nicht, dass dieser auch die optimale Lösung im Bereich private Krankenversicherung für dich hat. Vergleiche daher mindestens drei verschiedene Anbieter, nur so findest du wirklich den Tarif, der deinen Erwartungen entspricht.

7. Tipp – Zukunftssicherheit: Passt die Krankenzusatzversicherung auch langfristig zu dir?

Eine private Krankenversicherung in Österreich ist eine langfristige Entscheidung: Wer heute einen günstigen Tarif wählt, sollte sicherstellen, dass die Prämie auch in zehn bis zwanzig Jahren noch leistbar ist und der Schutz bei Bedarf ohne erneute Gesundheitsprüfung aufgestockt werden kann.

Aufstockungsmöglichkeiten ohne Gesundheitsprüfung

Gerade wenn du zu Beginn nur ein kleines Budget hast, ist es verlockend, einen günstigen Tarif mit wenig Leistung zu wählen. Achte in diesem Fall unbedingt darauf, dass du deinen Versicherungsschutz später ohne neuerliche Gesundheitsprüfung aufstocken kannst. Optionstarife machen genau das möglich und sind eine clevere Lösung, um sich heute schon zukünftige Leistungen zu sichern.

Gruppentarife: Vorteil mit Haken?

Viele Arbeitgeber bieten vergünstigte Gruppen-Krankenversicherungen an, mit bis zu 20% Rabatt auf die Prämie. Klingt gut, oder? Und ja: Häufig profitieren sogar Familienmitglieder davon, z. B. wenn du deine Kinder mitversichern willst. ABER: Was passiert, wenn du das Unternehmen verlässt? 🧐

Manche Versicherer streichen dann nicht nur den Rabatt, in seltenen Fällen kann sogar die Kündigung drohen. Deshalb: Lies das Kleingedruckte genau und überlege, ob du dir den Tarif auch ohne Gruppenvorteil dauerhaft leisten kannst. Manchmal ist es langfristig sicherer, bewusst auf den Gruppenrabatt zu verzichten, um dauerhaft abgesichert zu sein.

Optionsversicherung: Heute günstig, morgen noch leistbar?

Optionsversicherungen bieten dir einen günstigen Einstieg und das oft schon ab 8 € monatlich. Doch sobald du den vollen Schutz aktivierst, etwa bei schwerer Krankheit, steigen die Kosten deutlich. Frag dich also schon beim Abschluss: Ist die volle Prämie später noch leistbar?

Versicherung fürs Kind: Mitdenken von Anfang an

Auch beim Vergleich privater Krankenversicherungen für dein Kind solltest du langfristig denken. Die Prämie sollte auch dann bezahlbar sein, wenn dein Kind später selbst dafür aufkommen muss. Lass dich also nicht von günstigen Einstiegspreisen oder niedrigen Selbstbehalten blenden, sondern achte darauf, ob der Tarif auch im Erwachsenenalter tragbar bleibt.

Baby-Option: Frühzeitig zur privaten Krankenversicherung

Wenn du in Zukunft Kinder planst, lohnt sich die Baby-Option. Diese kannst du bereits vor der Geburt deines Kindes in deinen Vertrag integrieren, meist ab ca. 3 € monatlich. So sicherst du deinem Kind direkt nach der Geburt Zugang zu einer privaten Krankenversicherung und das ohne Gesundheitsprüfung. Das kann entscheidend sein, vor allem bei Komplikationen bei der Geburt.

Private Krankenversicherung vergleichen: 3 Möglichkeiten, um die beste für dich zu finden

Private Krankenversicherungen in Österreich lassen sich auf drei Wegen vergleichen: über eine Versicherungsmaklerin oder einen -makler, selbstständig auf Online-Vergleichsportalen oder digital mit einer Versicherungs-App.

1. Klassisch: Mit Makler*in 💁

Versicherungsmakler*innen übernehmen die Arbeit für dich. Sie vergleichen Angebote, beraten dich persönlich und kümmern sich um den Abschluss. Klingt bequem und das ist es auch.

Aber: Selbst Fachleuten fällt es heute schwer, alle Angebote und Tarifdetails im Blick zu behalten. Die Welt der Versicherungen ist komplex und verändert sich ständig. Manche traditionelle Makler*innen empfehlen dann lieber Tarife mit hoher Provision, statt sich voll auf deine Bedürfnisse zu konzentrieren.

2. Modern: Mit Online-Vergleichsportalen 🤓

Online-Portale bieten einen schnellen Überblick über viele Anbieter und Tarife. Sie sind meist top aktuell und erfassen auch Marktveränderungen zuverlässig.

Allerdings bist du dabei auf dich allein gestellt. Du musst selbst entscheiden, welche Leistungen du brauchst, alle Daten korrekt eingeben und verstehen, was in den Tarifen enthalten ist. Auch Fragen klärst du selbst, per Recherche oder im Kontakt mit den Versicherern.

3. Innovativ: Mit der Versicherungs-App Sophia 🪄

Du willst das Beste aus beiden Welten? Dann ist die Versicherungs-App Sophia genau richtig für dich. Sie kombiniert die Übersichtlichkeit und Schnelligkeit digitaler Tools mit persönlicher Beratung.

Mit Sophia kannst du dich kostenlos und unverbindlich über alle verfügbaren Angebote informieren. Die App gibt dir klare Empfehlungen, die genau auf dich zugeschnitten sind. Der Abschluss und die spätere Betreuung erfolgen direkt über die App – einfach, schnell und sicher.

Und das Beste: Hinter Sophia stehen echte Menschen, die dich mit Herz und Verstand unterstützen – digital, aber persönlich. Registriere dich jetzt und vergleiche private Krankenversicherungen 🧡

Vom Vergleich zum Abschluss: So kommst du zu deiner privaten Krankenversicherung

Von der Entscheidung für eine private Krankenversicherung bis zur ausgestellten Polizze vergehen in Österreich typischerweise einige Tage bis wenige Wochen, weil der Antragsprozess mehrere Schritte umfasst: Vergleich, Gesundheitsfragen, Risikoprüfung durch den Versicherer und Polizzierung.

Damit du den gesamten Ablauf besser einschätzen kannst, zeigen wir dir hier, wie der Antragsprozess typischerweise abläuft:

  1. Vergleich & Auswahl: Du vergleichst verschiedene Anbieter und Tarife. Idealerweise mit einer klaren Vorstellung, welche Deckung du brauchst und welches Budget dir zur Verfügung steht.
  2. Tarifdetails prüfen: Lies dir die Tarifdetails genau durch: Was ist gedeckt? Wie hoch ist der Selbstbehalt? Gibt es Wartezeiten? Achte auch auf langfristige Aspekte wie Aufstockungsmöglichkeiten und Beitragsentwicklung.
  3. Gesundheitsfragen beantworten: Vor dem Abschluss musst du einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen. Sei hier ehrlich, falsche Angaben können später zu Problemen führen.
  4. Antrag einreichen: Du reichst deinen Antrag beim gewählten Versicherer ein.
  5. Risikoprüfung durch den Versicherer: Der Versicherer prüft deine Angaben und entscheidet, ob und zu welchen Bedingungen er dich versichert. Bei Vorerkrankungen kann es zu Zuschlägen, Ausschlüssen oder zur Ablehnung kommen.
  6. Annahme & Polizzierung: Wird dein Antrag angenommen, erhältst du deine Versicherungspolizze und damit bist du offiziell versichert. In der Regel dauert dieser Schritt einige Tage bis wenige Wochen.
  7. Start deines Versicherungsschutzes: Ab dem im Vertrag festgelegten Datum beginnt dein Versicherungsschutz.
Die Grafik zeigt ein Flussdiagramm, das den Antragsprozess für eine private Krankenversicherung darstellt.

Egal mit welcher Strategie du deine private Krankenversicherung suchst: Hier kannst du Schritt für Schritt genau sehen, wie du zu deinem Vertrag kommst.

Unser Fazit: Private Krankenversicherung in Österreich richtig vergleichen

Wer private Krankenversicherungen in Österreich richtig vergleicht, prüft systematisch sieben Kriterien: Deckung, Selbstbehalt, Prämie, Wartezeiten, Kundenservice, Anbieter und Zukunftssicherheit. Ziel ist nicht der günstigste oder der vermeintlich beste Tarif, sondern der, der wirklich zu deiner aktuellen Lebenssituation, deinem Budget und deinen langfristigen Plänen passt.

Den meisten Menschen in Österreich empfehlen wir als Einstieg eine Sonderklasse-Versicherung und, je nach Bedarf, eine Privatarzt-Versicherung: Diese zwei Kernbausteine decken stationäre und ambulante Versorgung ab und bieten für die meisten Lebenssituationen das sinnvollste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer mit kleinerem Budget starten möchte, findet in der Optionsversicherung ab rund 8 € monatlich einen günstigen Einstieg mit dem Vorteil, später ohne Gesundheitsprüfung aufstocken zu können. In jedem Fall gilt: Vergleiche mindestens drei Versicherer und schau dir die Tarifdetails genau an, denn hinter ähnlich klingenden Angeboten verbergen sich oft erhebliche Unterschiede.

Noch ein Hinweis zum richtigen Zeitpunkt: Je früher du eine private Krankenversicherung abschließt, desto besser. Wartezeiten laufen von Vertragsbeginn an, und bestehende Vorerkrankungen können beim späteren Abschluss zu Ausschlüssen oder Prämienzuschlägen führen.

FAQ zum Vergleich von privaten Krankenversicherungen

Beim Vergleich von privaten Krankenversicherungen solltest du besonders auf die Deckung, die Höhe des Selbstbehalts, die monatliche Prämie, mögliche Wartezeiten, den Kundenservice, den Versicherer selbst und die langfristige Zukunftssicherheit achten. Diese Faktoren entscheiden, ob die Versicherung zu deinen Bedürfnissen, deinem Budget und deiner Lebenssituation passt.

Die Kosten einer privaten Krankenversicherung in Österreich variieren je nach Leistungsumfang und Selbstbehalt stark. Eine Optionsversicherung gibt es ab rund 8 € monatlich, eine Privatarzt-Versicherung ab etwa 25 €, eine Sonderklasse-Versicherung ab rund 80 €. Wer beide Kernbausteine kombiniert, zahlt typischerweise ab 100 € im Monat. Die genaue Prämie hängt außerdem von Alter, Gesundheitszustand und Anbieter ab.

In Österreich gibt es acht Anbieter für private Krankenversicherungen: Uniqa, Wiener Städtische, Merkur, Generali, Grawe, Muki, Ergo und Allianz. Jeder Versicherer bietet unterschiedliche Tarife mit variierenden Leistungen, Bedingungen und Preisen an.

Einen einzigen Testsieger für private Krankenversicherungen in Österreich gibt es nicht, weil das optimale Angebot stark von der persönlichen Situation abhängt. Entscheidend sind individuelle Faktoren wie Deckungsbedarf, Budget und Selbstbehalt. Sinnvoller als eine pauschale Bewertung ist daher ein persönlicher Vergleich: Stelle mindestens drei Anbieter anhand deiner eigenen Kriterien gegenüber.

Die passende private Krankenversicherung ist je nach Situation verschieden. Für die meisten Menschen in Österreich bietet eine Kombination aus Sonderklasse- und Privatarzt-Versicherung das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer mit kleinerem Budget einsteigen möchte, ist mit einer Optionsversicherung gut beraten: Sie ermöglicht einen günstigen Start mit der Option, später ohne Gesundheitsprüfung aufzustocken.

Neben den beiden Kernbausteinen Sonderklasse- und Privatarzt-Versicherung bieten private Krankenversicherungen in Österreich weitere optionale Bausteine an: Zahnzusatzversicherung, Baby-Option, Tagegeld-Versicherung und Vorsorgeleistungen. Nicht jeder dieser Bausteine ist für jeden sinnvoll. Zahnschutz und Baby-Option zahlen sich aus, wenn du sie wirklich brauchst. Teurere Zusätze wie Vorsorgepakete lohnen sich dagegen nur in bestimmten Lebenssituationen.

Private Krankenversicherungen in Österreich kannst du auf drei Wegen vergleichen: klassisch über eine Versicherungsmaklerin oder einen -makler, selbst über Online-Vergleichsportale oder digital mit einer Versicherungs-App wie Sophia. Letztere kombiniert die Breite eines Vergleichsportals mit persönlicher Beratung und begleitet dich kostenlos bis zum Abschluss.

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