Krankenzusatzversicherung für die sorgenfreie Schwangerschaft

03.05.2024 • 8 min

Eine schwangere Frau, die gerade eine private Krankenversicherung abgeschlossen hat, hält liebevoll ihren Bauch.

Du bist schwanger und magst nur das Beste für dich und dein Baby? Oder planst du irgendwann einmal schwanger zu werden? Noch besser! Wir von der Versicherungs-App Sophia erklären dir, wie dir die private Krankenversicherung bei Schwangerschaft und Geburt zur Seite stehen kann und warum du dich am besten schon vor der Schwangerschaft versicherst.

✴️ Das Wichtigste in Kürze

Die Zeit der Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit. Häufig beschäftigen wir uns zum ersten Mal mit der privaten Krankenversicherung - denn jetzt geht’s ja um was. Es gibt drei Gründe für werdende Mamas, jetzt eine Versicherung abzuschließen.

Die Sicherung und eine gute Betreuung vor und nach der Geburt kannst du mit einer Privatarztversicherung schaffen. Deinen Wunsch, die Geburt selbst ganz nach deinen Vorstellungen zu gestalten, kannst du dir mit der Sonderklasseversicherung erfüllen und wenn du vor allem an die Gesundheit deines Babys denkst, ist die Baby-Option der Sonderklasse das Richtige für dich.

In diesem Artikel erzählen wir euch alles zu den Versicherungen, wann der beste Zeitpunkt für den Abschluss ist und worauf ihr sonst achten solltet.

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Gründe für eine private Krankenversicherung in der Schwangerschaft

Grundsätzlich sind wir in Österreich im Hinblick auf medizinische Behandlungen bestens versorgt, denn fast alle Bürger*innen sind gesetzlich krankenversichert. Doch die gesetzliche Krankenversicherung zahlt nur akut medizinisch notwendige Behandlungen. Viele Menschen entscheiden sich deshalb zusätzlich für eine private Krankenversicherung.

Eine Situation, in der viele Menschen sich zum ersten Mal mit der Krankenzusatzversicherung beschäftigen, ist die Schwangerschaft - ein großartiges Wunder, jedes Mal aufs Neue. Der Körper befindet sich in einem Ausnahmezustand, er trägt, nährt und schützt ein neues kleines Wesen ✨

Die Schwangerschaft ist aber nicht nur rosarot, sondern auch eine besonders sensible Zeit für die werdende Mama. Der Körper wird anders belastet, die Hormone spielen verrückt. Für viele Frauen sind die Angebote der privaten Krankenversicherung in dieser Zeit eine große Entlastung. Und das gleich in dreierlei Hinsicht:

  1. Vor und nach der Geburt: Es werden Kosten für die Hebamme, Kurse zur Geburtsvorbereitung und Gesundheitsförderung übernommen.
  2. Bei der Geburt selbst: Dazu zählt die freie Krankenhauswahl (auch Sanatorien) und spezielle Wünsche: Wassergeburten, Kaiserschnitt, Schmerzmittel, Anwesenheit des Partners oder der Partnerin…
  3. Wenn es um die Gesundheit des Kindes geht: Du magst natürlich auch für dein Baby die beste Gesundheitsversorgung wissen.

Es gibt für jeden dieser drei Bereiche eine Möglichkeit, sie abzusichern. Die erklären wir dir jetzt genauer.

So kannst du dich und dein Baby versichern

Die private Krankenversicherung ist ein sehr umfangreiches Feld, es gibt verschiedenste Tarife von der Reisekrankenversicherung bis hin zur Zahnzusatzversicherung. Da ist es häufig gar nicht so leicht, sich zurechtzufinden, und es gibt leider keinen eigenen Tarif für Schwangere. Deshalb schauen wir uns hier die drei Tarife an, die jeweils einen der oben genannten Punkte absichern 👇

1. Die Privatarztversicherung (ambulanter Tarif)

Wenn du eine Privatarztversicherung (= Wahlarztversicherung) abschließt, sicherst du dich gegen Kosten im Bereich von ambulanten Behandlungen ab - egal ob sie deine Schwangerschaft betreffen oder nicht. Du kannst also den Arzt oder die Ärztin deiner Wahl aufsuchen, auch jede Privat- oder Wahlarztpraxis. In der Schwangerschaft ist der ambulante Tarif im Hinblick auf Schwangerschaftsbeschwerden und Untersuchungen interessant. Du bekommst auch Alternativheilkunde (zum Beispiel Akupunktur-Behandlungen) und umfangreiche Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen gezahlt. Häufig werden Kosten für spezielle pränatale Diagnostiken (etwa den Combined Test oder das Organscreening) und Kurse zur Geburtsvorbereitung übernommen.

2. Die Sonderklasse im Krankenhaus (stationärer Tarif)

Die Sonderklasse ist die richtige Wahl, wenn du die Entbindung versichern möchtest. Sonderklasse bedeutet, dass du eine freie Arzt- und Krankenhauswahl hast: je nach Vertrag bei Unfällen, Krankheiten und eben einer Entbindung. Du kannst dir dann für die Geburt deines Babys ein Sanatorium oder Krankenhaus aussuchen und bekommst ein Ein- oder Zweibettzimmer. Häufig kann auch dein Partner oder deine Partnerin bei euch übernachten. Du kannst außerdem deine Wunschgynäkologin und Hebamme zur Geburt mitnehmen. Auch ein Kostenzuschuss zu einer Hausgeburt wird von der Krankenzusatzversicherung gezahlt.

3. Die Baby-Option

Du möchtest dein Baby ab Tag 1 nach der Geburt versichert wissen? Das geht mit der sogenannten Baby-Option. Dazu muss ein Elternteil eine private Krankenversicherung abschließen. Mit der Baby-Option garantiert ihr eurem Baby die Möglichkeit, vom ersten Tag an ohne Gesundheitsprüfung denselben Versicherungsschutz zu bekommen, den das versicherte Elternteil hat. Das wird wichtig, falls euer Kind mit einer schweren Krankheit auf die Welt kommt. Denn Personen mit schweren Krankheiten werden normalerweise von keinem Versicherungsunternehmen aufgenommen.

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Bei manchen Versicherungen ist die Baby-Option ohnehin in dem Tarif inkludiert. Meistens aber nicht, dann musst du sie zu deinem Tarif dazu wählen. Sie kostet zwischen 3 und 6 Euro monatlich (Stand 2024). Bei der Merkur heißt sie Zwergerlschutz.

Welcher Tarif ist der richtige für mich?

Wenn du das Rundum-sorglos-Paket möchtest und finanziell frei bist, kannst du natürlich alle drei Bereiche versichern - das ist dann aber entsprechend teuer. Wir empfehlen dir, genau abzuwägen, welche Versicherung du wirklich brauchst, denn private Krankenversicherungen sind meist eine langfristige Entscheidung. Lass dich von den Versicherern nicht verrückt machen. Das Wichtigste: Deine Versicherung sollte zu dir und deinen Bedürfnissen passen und auch leistbar sein.

Der günstigere Tarif ist die Privatarztversicherung, da kannst du mit Preisen ab etwa 30 Euro monatlich rechnen. Du hast dann auch unabhängig von deiner Schwangerschaft viele Vorteile: Die freie Arztwahl, kurzfristige Termine und alternative Heilmethoden sind nur ein Teil davon. Die Versicherung bezieht sich aber nur auf dich, nicht auf dein Kind.

Wir finden, Versicherungen sind dazu da, dich abzusichern, wenn dein Leben unvorhersehbar eine Kehrtwende macht: im Falle einer schweren Krankheit oder eines Unfalls. Egal ob das dich oder dein Baby betrifft, neben den mentalen Herausforderungen solltest du dann zumindest keine finanziellen Sorgen haben. Deshalb finden wir die Sonderklasseversicherung mit Baby-Option sinnvoller - sie ist aber leider auch die teurere.

Wir geben dir in unserem Blogpost zu den Kosten der privaten Krankenversicherung eine Vorstellung davon, mit welchen Prämien du rechnen musst.

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Der beste Zeitpunkt für den Abschluss

Aus finanzieller Sicht gilt grundsätzlich für private Krankenversicherungen: Je früher, desto besser. Das ist kein Marketing-Versuch von Versicherern oder Maklerinnen, sondern rechnet sich wirklich. Beim Abschluss der Versicherung wird nämlich anhand deines Gesundheitsfragebogens bewertet, wie hoch das Risiko ist, dass du Leistungen in Anspruch nehmen wirst. Wenn du jung und gesund bist, ist deine Prämie niedrig. Und sie bleibt auch niedrig, wenn du älter wirst und dein Risiko steigt. Wir haben dir auch einen eigenen Artikel dazu geschrieben, wie dir der günstige Einstieg in die private Krankenversicherung am besten gelingt.

Wartezeiten bei der Sonderklasse

Bei der Sonderklasseversicherung kommt im Hinblick auf Schwangerschaften noch ein weiterer Grund dazu, möglichst früh abzuschließen: die Wartezeiten.

Für den stationären Tarif (= Sonderklasse) hast du meist eine Wartezeit für Schwangerschaften von 7 oder 9 Monaten. In dieser Zeit kannst du keine Leistungen rund um eine Schwangerschaft in Anspruch nehmen. Am besten wäre also, du schließt die Versicherung vor der Schwangerschaft ab, schon bei der Familienplanung, und wirst erst schwanger, wenn die Wartezeit abgelaufen ist.

Wir wissen aber, das lässt sich nicht immer so planen. Wenn du dich erst mit dem Thema beschäftigst, wenn du schon schwanger bist, dann gibt es Möglichkeiten, die Wartezeit zu verkürzen. Das macht jeder Versicherer ein bisschen anders.

  • Möglichkeit 1: Der Versicherer verlangt für 3 Jahre einen Aufschlag auf die Prämie des versicherten Elternteils, zum Beispiel 70 % mehr.
  • Möglichkeit 2: Der Versicherer verlangt, dass ihr euch alle drei, also Vater, Mutter und Neugeborenes, in einem hohen Tarif versichert. Dadurch wirds teuer, aber wenigstens sind auch mehr Leistungen drin.

Der günstigste Einstieg

Du bist jung und gesund, weißt, dass du einmal Kinder haben möchtest, aber kannst dir eine Zusatzversicherung eigentlich noch nicht leisten? Perfekt! Das ist genau der richtige Zeitpunkt für dich, ein sogenanntes Options-Paket abzuschließen. Du wirst es dir später danken. Zu diesem Zeitpunkt kannst du nämlich mit einem günstigen Vertrag einsteigen, der zunächst noch keine wirkliche Leistung bringt, aber später erweitert werden kann, wenn du dann mehr Geld verdienst und wirklich schwanger werden möchtest. Das gibt es schon für wenige Euro monatlich.

So funktioniert das Options-Paket: Du bekommst zunächst eine ganz niedrige Deckung und bist nur für Unfälle versichert - Krankheiten und Entbindungen sind nicht dabei. Zusätzlich zahlst du aber einen geringen Betrag, um bei Bedarf ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen höheren Tarif wechseln zu können, der Krankheiten und Entbindungen einschließt. Du sicherst dir also quasi deinen jungen Gesundheitszustand und hältst damit deine Prämie niedrig.

Mehr zu den Preisen und einige Spartipps gibt’s in unserem Blogpost zu den Kosten der privaten Krankenversicherung.

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➡️ Unser Fazit

Wir finden, du und deine kleine Family haben das Beste verdient. Und das ist, was am besten zu euch passt. Klingt schwammig? Ist es auch - jeder Mensch hat einfach so unterschiedliche Bedürfnisse 🤸

Ganz grundsätzlich finden wir, dass die Sonderklasse mit Baby-Option die sinnvollste Lösung ist, da sie euch vor großem finanziellen Schaden schützt, wenn wirklich etwas schief geht. Doch manchen Menschen ist die Betreuung vor und nach der Schwangerschaft viel wichtiger, weil das Vertrauen quasi in die “Basis-Gesundheit” groß ist. Dann wäre die Privatarztversicherung passender.

Mit der privaten Krankenversicherung sicherst du dir eine sorgenfreie Schwangerschaft und schaffst die beste Voraussetzung für eine Entbindung ganz nach deinen Vorstellungen. Und sei dir sicher: Du wirst das wunderbar machen! 🤱🏼✨

FAQ

Kann ich mein Baby schon vor der Geburt versichern?

Das geht leider während der Schwangerschaft noch nicht. Du kannst dir aber vor der Geburt die Garantie sichern, dass dein Neugeborenes ohne Gesundheitsprüfung eine Krankenzusatzversicherung bekommt: mit der sogenannten Baby-Option. Das ist vor allem dann wichtig, wenn dein Baby mit einer Krankheit auf die Welt kommen sollte. Ohne diese Garantie könnte nämlich passieren, dass dein Baby sonst keine Versicherung bekommt. Die Baby-Option hat aber auch Wartezeiten, die du beachten solltest.

Was ist die Baby-Option?

Mit der Baby-Option sichert ihr eurem ungeborenen Baby die Garantie, dass es nach der Geburt ohne Gesundheitsprüfung in die private Krankenversicherung aufgenommen wird. Dabei kann das Neugeborene maximal den Tarif bekommen, den auch der versicherte Elternteil hat.

Baby-Option: Müssen Vater und Mutter versichert sein?

Nein. Wenn ihr eurem Baby die Möglichkeit sichern wollt, nach der Geburt ohne Gesundheitsprüfung in die Versicherung aufgenommen zu werden, dann reicht es, wenn eines der beiden Elternteile versichert ist.

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