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Gesetzliche oder private Krankenversicherung in Österreich: Die Unterschiede im Vergleich

24.06.2026 • 21 min • von Sebastian Peischl

Eine Ärztin steht zwischen zwei Ärzten. Ein Symbolbild für die Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung in Österreich.

In Österreich ist die Krankenversicherung für fast alle Personen Pflicht. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt dabei alle medizinisch notwendigen Behandlungen, während die private Krankenversicherung als freiwillige Zusatzversicherung Wahlarztbesuche, Sonderklasse im Krankenhaus und kürzere Wartezeiten absichert. Erfahre hier, wie sich beide Modelle unterscheiden und wann sich eine private Krankenversicherung wirklich lohnt.

Gesetzliche oder private Krankenversicherung: Das Wichtigste im Überblick

Die gesetzliche Krankenversicherung stellt in Österreich die medizinische Grundversorgung für alle Personen sicher, unabhängig von Einkommen oder Gesundheitszustand. Die private Krankenversicherung ergänzt diese Pflichtversicherung freiwillig um Wahlarztbesuche, Sonderklasse im Krankenhaus und kürzere Wartezeiten.

  • In Österreich gilt die Versicherungspflicht: Fast alle Menschen müssen krankenversichert sein.
  • Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist die Basisabsicherung für die meisten Personen. Sie übernimmt notwendige Behandlungen, Medikamente und Spitalsaufenthalte.
  • Die private Krankenversicherung (PKV) ist eine freiwillige Zusatzversicherung, die Komfortleistungen wie freie Arztwahl, kürzere Wartezeiten oder bessere Ausstattung im Krankenhaus (z.B. Sonderklasse) bietet.
  • Die Kosten der GKV sind einkommensabhängig, während die PKV nach Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif berechnet wird.
  • Mit der Kombination aus gesetzlicher und privater Versicherung kannst du deine Grundversorgung sichern und gezielt auf deine persönlichen Bedürfnisse erweitern.
Eine Pyramide zeigt die Hierarchie zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung in Österreich, wobei die PKV auf der gesetzlichen aufbaut.

Die private Krankenversicherung baut in Österreich in der Regel auf die gesetzliche Krankenversicherung auf.

Die gesetzliche Krankenversicherung in Österreich

Die gesetzliche Krankenversicherung stellt in Österreich die medizinische Grundversorgung für alle Personen sicher, unabhängig von Einkommen oder Gesundheitszustand. Sie ist verpflichtend, wird einkommensabhängig finanziert und garantiert den Zugang zu Ärzt*innen, Medikamenten und Spitälern.

Was ist die gesetzliche Krankenversicherung?

Damit das Gesundheitssystem in Österreich funktioniert, ist es wichtig, dass alle mitmachen. Deshalb bist du in Österreich verpflichtet, dich zu versichern (es gibt nur ganz wenige Ausnahmen). Die Versicherungspflicht ist der Grund, warum du immer zu Ärzt*innen gehen kannst. Auch wenn dein Konto gerade mau aussieht 🙌

Die gesetzliche Krankenversicherung in Österreich sorgt dafür, dass du im Krankheitsfall abgesichert bist. Sie übernimmt die Kosten für Arztbesuche, Medikamente, Spitalsaufenthalte und viele weitere Gesundheitsleistungen. Finanziert wird sie durch Beiträge, die automatisch vom Gehalt oder von anderen Einkünften abgezogen werden.

So funktioniert die gesetzliche Krankenkasse

Sobald du in Österreich einer versicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehst oder bestimmte Voraussetzungen erfüllst, bist du automatisch bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert. Die Kasse verwaltet deine Beiträge und organisiert deine medizinische Versorgung. Der Zugang zu Ärzt*innen, Krankenhäusern und Medikamenten ist damit gesichert.

In den meisten Fällen zeigst du einfach deine E-Card in der Praxis vor. Die Abrechnung erfolgt dann direkt bei deiner Krankenversicherung (z.B. ÖGK). Das gilt für alle abgedeckten Leistungen bei Kassenärzt*innen. In manchen Fällen musst du jedoch in Vorleistung gehen, etwa wenn du eine Privatleistung (z.B. Wahlarzt/-ärztin) in Anspruch nimmst. Manchmal übernimmt die gesetzliche Krankenkasse trotzdem einen Teil der Kosten. Dann kannst du die Rechnung nachträglich bei deiner Krankenkasse einreichen und bekommst einen Teil des Geldes zurückerstattet.

Die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung

In Österreich gibt es verschiedene Träger der gesetzlichen Krankenversicherung, je nach Berufsgruppe. Ein Träger ist die Organisation oder Institution, die deine Versicherung verwaltet und die Leistungen organisiert.

Je nachdem, welcher Berufsgruppe du angehörst, bist du bei einem bestimmten Träger versichert. Die wichtigsten sind:

Welche Krankenkassen gibt es in Österreich?

Seit der Gesundheitsreform 2020 ist die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) für die meisten Arbeitnehmer*innen zuständig. Daneben gibt es spezielle Träger für Selbstständige (SVS) und für Beamte, Eisenbahner sowie Bergbauangehörige (BVAEB).

Wie kommt man zur gesetzlichen Krankenversicherung?

Kinder, Schüler*innen und Studierende

Kinder und Jugendliche sind kostenlos über ihre Eltern mitversichert, solange sie noch nicht 18 Jahre alt sind. Anschließend kannst du noch bis zu 2 Jahre lang mitversichert werden, wenn du auf Arbeitssuche bist. Studierende können bis zum 27. Lebensjahr bei den Eltern mitversichert bleiben, solange sie ordentlich inskribiert sind.

Studentische Selbstversicherung

Wenn du nicht mehr über deine Eltern versichert sein kannst, hast du die Möglichkeit der studentischen Selbstversicherung. Voraussetzung ist die ordentliche Inskription an einer österreichischen Hochschule. Die Selbstversicherung für Studierende läuft über die ÖGK und kostet 78,84 € pro Monat (Stand 2026).

Berufstätige

Falls du dein eigenes Einkommen verdienst und mehr als geringfügig angestellt bist, dann bist du automatisch bei der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Die Geringfügigkeitsgrenze liegt aktuell bei 551,10 € pro Monat (Stand 2026). Arbeitnehmer*innen sind meist über die ÖGK versichert, Beamte über die BVAEB. Wenn du unter der Geringfügigkeitsgrenze verdienst, dann kannst du eine Selbst­versicherung bei gering­fügiger Beschäf­tigung bei der ÖGK abschließen.

Arbeitssuchende

Auch wer arbeitssuchend gemeldet ist, bleibt über das Arbeitsmarktservice (AMS) versichert. Die Krankenversicherung besteht meist für die Dauer des Bezugs von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe.

Pensionist*innen

Pensionist*innen sind automatisch über ihren Pensionsbezug krankenversichert, meistens bei der ÖGK oder BVAEB.

Selbstständige

Selbstständige und Unternehmer*innen sind über die SVS versichert. Hier gibt es zwei Modelle:

  • SVS-Sachleister: Standardmodell mit Zugang zu Vertragsärzt*innen. Als Sachleister bekommst du die meisten Leistungen direkt über die Krankenkasse, ohne dass du vor Ort bezahlen musst.
  • SVS-Geldleister: Hier trittst du grundsätzlich als Privatpatient*in auf. Du bezahlst die Behandlung zunächst selbst und bekommst die Kosten später gemäß einem festgelegten Tarif zurückerstattet. Auch bei einem Aufenthalt in der Sonderklasse im Krankenhaus bekommst du einen Teil der Kosten ersetzt. Geldleistungsberechtigt bist du, wenn du versicherungspflichtige Beträge über der sogenannten Sachleistungsgrenze von 97.019,99 € pro Jahr (Stand 2026) aufweist.

Einwanderer nach Österreich

Einwanderer können sich über eine private Übergangsversicherung (z.B. Feelsafe) absichern oder eine Selbstversicherung bei der ÖGK abschließen.

Grenzgänger*innen

Grenzgänger*innen, die in Österreich wohnen, aber in der Schweiz, Deutschland oder Liechtenstein arbeiten, sind grundsätzlich der Krankenversicherungspflicht im jeweiligen Arbeitsland unterstellt. Sie sind also von der österreichischen Pflichtversicherung befreit. Trotzdem haben sie die Möglichkeit, sich freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse in Österreich (z.B. ÖGK) zu versichern. Alternativ kannst du auch eine private Grenzgänger-Krankenversicherung als Ersatz zur gesetzlichen Krankenversicherung abschließen. Wichtig ist, sich rechtzeitig bei der jeweiligen Krankenkasse zu melden und die passende Versicherung abzuschließen.

Pensionist*innen ohne Pensionsanspruch

Wer keinen Anspruch auf eine Pension hat, kann sich freiwillig selbst versichern, um den Krankenversicherungsschutz sicherzustellen.

Freiwillige Selbstversicherung

Falls keine der bisherigen Möglichkeiten der gesetzlichen Krankenversicherung für dich zutreffen, musst du dich selbst versichern. Das kannst du über die Selbstversicherung der ÖGK machen. Sie kostet monatlich 565,25 € (Stand 2026). Der Betrag lässt sich je nach wirtschaftlicher Situation mittels Antrag herabsetzen. Eine Alternative dazu ist der Abschluss einer privaten Vollkosten-Krankenversicherung.

Private Krankenversicherung in Österreich: Leistungen und Vorteile

In Österreich ist die private Krankenversicherung eine freiwillige Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung. Sie ersetzt die gesetzliche Absicherung nicht, sondern erweitert den Schutz gezielt um Leistungen, die von der Pflichtversicherung nicht oder nur teilweise übernommen werden.

Diese Versicherungen werden von privaten Versicherungsunternehmen angeboten, zum Beispiel von der Wiener Städtischen, Merkur, Allianz oder Uniqa. Dabei gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Tarifen, die unterschiedliche Leistungen abdecken. Hier ein kurzer Überblick:

Welche Tarife gibt es bei der privaten Krankenversicherung in Österreich?

  • Sonderklasse-Versicherung: Der stationäre Tarif ist für Krankenhausaufenthalte gedacht. Du kannst ein Ein- oder Zweibettzimmer wählen und dir deinen Arzt sowie das Krankenhaus für eine Operation selbst aussuchen. Oft hast du dadurch auch eine deutlich kürzere Wartezeit auf deinen OP-Termin.
  • Privatarzt-Versicherung: Besonders beliebt ist der ambulante Tarif. Er übernimmt die Kosten für Wahlarztbesuche. Neben kürzeren Wartezeiten profitierst du von individuellerer Betreuung. Auch Physio- und Psychotherapien sowie alternativmedizinische Behandlungen werden unterstützt. Heilbehelfe wie Brillen, Hörgeräte, Krücken oder Bandagen sind ebenfalls oft inkludiert.
  • Tagegeld-Versicherung: Mit einer Krankenhaustagegeld-Versicherung bekommst du für jeden Tag im Krankenhaus einen fixen Betrag. Das Krankengeld funktioniert ähnlich, wird aber auch bei Arbeitsunfähigkeit zuhause ausbezahlt.
  • Reisekrankenversicherung: Damit bist du auf Reisen optimal abgesichert. Du kannst sie separat als Jahres- oder Einzelreiseversicherung abschließen. Manche Sonderklasse-Tarife beinhalten sogar automatisch eine Reiseversicherung.
  • Zahnzusatzversicherung: Zahnbehandlungen sind in klassischen privaten Krankenversicherungen nicht automatisch enthalten. Einige Sonderklasse- oder Privatarzt-Tarife decken Zahnleistungen ab. Alternativ kannst du eine eigene Zahnzusatzversicherung abschließen.

📕 Für noch mehr Details und Tipps schau dir unseren umfassenden Guide zur privaten Krankenversicherung in Österreich an!

Vergleich: Gesetzliche und private Krankenversicherung in Österreich

Die gesetzliche Krankenversicherung deckt in Österreich alle medizinisch notwendigen Behandlungen ab. Die private Krankenversicherung ergänzt diesen Schutz als freiwillige Zusatzversicherung um freie Arztwahl, Sonderklasse im Krankenhaus und kürzere Wartezeiten – mit individuell wählbaren Tarifen und unterschiedlichem Leistungsumfang.

Um dir einen schnellen Überblick zu verschaffen, haben wir dir eine praktische Tabelle zusammengestellt:

Gesetzliche Krankenversicherung Private Krankenversicherung
Träger ÖGK, SVS, BVAEB z.B. Merkur, Uniqa, Wiener Städtische etc.
Art Pflichtversicherung (für viele Personengruppen) Freiwillige Versicherung
Krankenhaus Allgemeine Gebührenklasse (4- bis 8-Bettzimmer) im öffentlichen Krankenhaus Sonderklasse (1- oder 2-Bettzimmer) im Privatkrankenhaus
Arzt/Ärztin Nur Kassenarzt oder -ärztin (ca. 8.300 in Österreich) Freie Wahl von Privatarzt oder -ärztin (ca. 11.300 in Österreich)
Wartezeiten Lange Wartezeit auf Termine und Operationen Kurze Wartezeit auf Termine und Operationen
Erstattung von Medikamenten Verschreibungspflichtige mit Zuzahlung Hohe Kostenerstattung
Erstattung von Sehhilfen Nur bei Härtefällen Wenn medizinisch notwendig
Zahnarzt Basisleistungen Premium Leistungen
Heilpraktiker Nicht versichert Häufig mitversichert
Annahme Keine Gesundheitsprüfung Gesundheitsprüfung erforderlich
Kosten Einkommensabhängig Abhängig von Leistung, Alter und Gesundheitszustand

Wie die private Krankenversicherung die gesetzliche Pflichtversicherung ergänzt

In dieser Tabelle siehst du, wie bestimmte Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung geregelt sind und wie du diese Leistungen über eine PKV erweitern kannst. Mit ihr kannst du gezielt Lücken der gesetzlichen Versicherung schließen, je nachdem welche Leistungen dir besonders wichtig sind.

Gesetzliche Krankenversicherung Private Krankenversicherung Baustein & Kosten der PKV
Krankenhausaufenthalt Mehrbettzimmer in öffentlichen Spitälern Ein-/Zweibettzimmer, Privatkliniken Sonderklasse-Versicherung ab 8 € pro Monat
Arztbesuche Kassenärztinnen und -ärzte Freie Wahl von Wahlärzt*innen Privatarzt-Versicherung ab 25 € pro Monat
Zahnarztleistungen Basisleistungen (z.B. einfache Füllungen) Zahnersatz und hochwertige Zahnbehandlungen Zahnzusatzversicherung ab 30 € pro Monat
Krankenhaustagegeld Keine eigene Leistung Fixer Tagessatz bei Krankenhausaufenthalt Tagegeldversicherung ab 15 € pro Monat
Reisekrankenversicherung Eingeschränkte Leistungen im Ausland (e-card in der EU) Weltweiter Schutz bei Krankheit oder Unfall auf Reisen Reisekrankenversicherung ab 5 € pro Monat

Vorteile der privaten gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung

Eine private Krankenversicherung bietet dir viele individuelle Vorteile. Das ist natürlich immer davon abhängig, welche Tarife und Leistungen du auswählst:

  • Kürzere Wartezeiten auf Termine und Behandlungen
  • Zugang zu Wahlarztordinationen und Privatkliniken
  • Freie Arztwahl und individuelle Betreuung
  • Bessere Leistungen bei Zahnersatz und Sehhilfen
  • Höhere Kostenerstattungen für alternative Heilmethoden
  • Komfortable Unterbringung im Krankenhaus (Ein- oder Zweibettzimmer)
  • Möglichkeit der weltweiten Absicherung bei Reisen

Gesetzliche oder private Krankenversicherung: Was ist besser?

Die gesetzliche Krankenversicherung sichert in Österreich die medizinische Grundversorgung für alle. Die private Krankenversicherung als freiwillige Zusatzversicherung lohnt sich dann, wenn freie Arztwahl, kürzere Wartezeiten oder Sonderklasse im Krankenhaus wichtig sind.

Es gibt in Österreich immer weniger Kassenärztinnen und Kassenärzte, dafür immer mehr Privatarztordinationen. Das Resultat sind lange Wartelisten oder Aufnahmestopps für gesetzlich Versicherte. Viele Menschen entscheiden sich deshalb für einen Privatarzt. Wenn das nur ein Einzelfall ist, lohnt sich die private Krankenversicherung für dich nicht. Wenn du aber langfristig gern kurze Wartezeiten und eine freie Arztwahl haben magst, zahlt sich die Privatarzt-Versicherung aus.

Ein Liniendiagramm zeigt, dass die Zahl der Privatärztinnen/-ärzte seit 1999 deutlich stieg, während die Zahl der Kassenärztinnen/-ärzte relativ stabil blieb.

Seit Jahren steigt der Bedarf an Ärzten und Ärztinnen in Österreich. Doch die Anzahl an Kassenärztinnen und -ärzten bleibt gleich, während es immer mehr Privatärzte und -ärztinnen gibt. Quelle: Der Standard, Die Presse, ÖÄK

Die Sonderklasse-Versicherung zahlt sich aus, wenn du plötzlich viel Zeit im Krankenhaus verbringen musst. Das weiß man vorher natürlich nicht. Ein Unfall oder eine Krankheit kommen unvorhersehbar. Falls es aber dazu kommt, bist du mit der Sonderklasse safe 💪

Wir können leider gar nicht pauschalisieren, für wen welche Krankenversicherung passend ist. Es kommt auf deine individuellen Bedürfnisse an. Aber ein Tipp: Am günstigsten ist die Prämie, wenn du beim Einstieg jung und gesund bist.

Damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst, haben wir die wichtigsten Entscheidungspunkte für dich hervorgehoben:

Wann sich eine private Krankenversicherung auszahlt

  • Du legst großen Wert auf Komfort: Ein Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus und kürzere Wartezeiten auf Operationen sind dir wichtig.
  • Freie Arztwahl ist dir wichtig: Du willst die besten Ärztinnen und Ärzte unabhängig von Kassenverträgen auswählen.
  • Du möchtest alternative Heilmethoden nutzen: Therapien wie Akupunktur, Osteopathie oder Homöopathie sollen abgedeckt sein.
  • Du willst hohe Leistungen für Zahnersatz und Sehhilfen: Zusatzversicherungen übernehmen oft einen großen Teil dieser Kosten.
  • Du reist viel: Eine weltweite Reisekrankenversicherung bietet dir mehr Sicherheit im Ausland.

Wann sich eine private Krankenversicherung nicht auszahlt

  • Wenn dir die Basisleistungen reichen: Die gesetzliche Krankenversicherung deckt alle medizinisch notwendigen Behandlungen ab.
  • Bei knappem Budget: Private Versicherungen sind zusätzliche monatliche Ausgaben, die gut überlegt sein sollten.
  • Wenn du wenig Gesundheitsleistungen in Anspruch nimmst: Dann wäre eine umfangreiche Zusatzversicherung oft unnötig teuer.
  • Bei Vorerkrankungen: Eine Aufnahme in die private Krankenversicherung ist manchmal schwierig oder mit Zuschlägen verbunden.

Selbstversicherung in Österreich: ÖGK, Kosten und wer sie braucht

Wer in Österreich keiner versicherungspflichtigen Tätigkeit nachgeht, muss sich selbst versichern. Die freiwillige Selbstversicherung bei der ÖGK kostet 565,25 € pro Monat (Stand 2026) und steht Studierenden, Arbeitssuchenden ohne AMS-Anspruch, Einwander*innen und Privatiers offen.

Wer braucht eine Selbstversicherung in Österreich?

  • Studierende ohne Mitversicherung und Nebenjob: Wenn du nicht mehr über deine Eltern mitversichert bist und keinen Nebenjob hast, kannst du dich über die studentische Selbstversicherung der ÖGK absichern.
  • Arbeitssuchende ohne AMS-Versicherung: Wenn du keinen Anspruch (mehr) auf Leistungen vom AMS hast, musst du eine freiwillige Selbstversicherung abschließen, um weiterhin krankenversichert zu bleiben.
  • Einwanderer ohne Job: Wenn du neu nach Österreich ziehst und (noch) keinen Job hast, kannst du entweder eine private Vollkosten-Krankenversicherung (z.B. Feelsafe) oder eine Selbstversicherung der ÖGK abschließen.
  • Grenzgänger*innen: Wenn du in Österreich lebst, aber im Ausland arbeitest, fällt dein Versicherungsschutz unter spezielle Regelungen: Du kannst dich entweder gesetzlich versichern über die ÖGK oder eine private Grenzgänger-Krankenversicherung abschließen.
  • Pensionist*innen ohne Pensionsanspruch: Hast du keinen Anspruch auf eine staatliche Pension, musst du dich selbst versichern, um weiterhin Zugang zu ärztlicher Versorgung und Krankenhausleistungen zu haben.
  • Privatiers: Wenn du von deinem Vermögen lebst und keiner Erwerbstätigkeit nachgehst, bist du ebenfalls verpflichtet, dich selbst zu versichern.

Wie funktioniert die Selbstversicherung bei der ÖGK?

Die freiwillige Selbstversicherung läuft hauptsächlich über die ÖGK. Du musst einen Antrag stellen und nachweisen, dass du in keiner anderen Pflichtversicherung bist. Der Standardbeitrag für die Selbstversicherung liegt bei etwa 565,25 € pro Monat (Stand 2026). In wirtschaftlich schwierigen Situationen kannst du einen Antrag auf Beitragsreduktion stellen.

Alternativ kannst du eine private Vollkosten-Krankenversicherung (alle Risiken abdeckende Krankenversicherung) abschließen. Diese ersetzt die gesetzliche Krankenversicherung und bietet die gleichen oder sogar bessere Leistungen. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede:

  • Bei der gesetzlichen Selbstversicherung über die ÖGK kostet der Beitrag für alle gleich viel, unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand. Jeder wird aufgenommen.
  • Bei der privaten Vollkosten-Krankenversicherung hängt die Prämie vom Alter, Gesundheitszustand und Leistungsumfang ab. Es kann passieren, dass du aufgrund von bestehenden Erkrankungen abgelehnt wirst.

ℹ️ Wenn du jung und gesund bist, kann die private Vollversicherung sogar günstiger sein als die gesetzliche und gleichzeitig bessere Leistungen bieten.

Unser Fazit: Gesetzlich oder privat versichern?

Die gesetzliche Krankenversicherung ist für die meisten Personen in Österreich Pflicht. Mit ihr wird eine ausreichende und zweckmäßige medizinische Grundversorgung und ärztliche Hilfe garantiert. Du kannst jede Kassenärztin aufsuchen und wirst im Krankenhaus behandelt.

Wenn du darüber hinaus besondere Leistungen in Anspruch nehmen möchtest, kannst du eine private Krankenversicherung abschließen. Diese werden von privaten Versicherungsunternehmen angeboten. Die bekanntesten Tarife sind die Sonderklasse-Versicherung und die Privatarzt-Versicherung. Mit ihnen kannst du dir ein Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus sichern, Wartezeiten für Termine verkürzen oder die Kosten für Wahlärzte absichern.

FAQ: Gesetzliche und private Krankenversicherung in Österreich

Die gesetzliche Krankenversicherung ist in Österreich für fast alle Personen eine Pflichtversicherung, deren Beiträge einkommensabhängig sind und die allen Versicherten dieselbe medizinische Grundversorgung bietet. Die private Krankenversicherung ergänzt diese Pflichtversicherung freiwillig um freie Arztwahl bei Wahlärzt*innen, Sonderklasse im Krankenhaus und kürzere Wartezeiten. Ihre Kosten richten sich nach Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif.

In Österreich bedeutet Pflichtversicherung, dass fast alle Personen automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, sobald sie arbeiten, studieren oder bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Ziel ist es, dass jede Person unabhängig von Einkommen oder Gesundheitszustand Zugang zu Ärzt*innen, Medikamenten und Spitalsaufenthalten hat. Nur sehr wenige Ausnahmen, etwa bestimmte Berufsgruppen mit Opting-Out-Möglichkeit, sind von dieser Pflicht ausgenommen.

Die Krankenversicherung ist der Oberbegriff für den Schutz vor Krankheitskosten, der sowohl durch die gesetzliche Sozialversicherung als auch durch private Anbieter gewährleistet werden kann. Eine Krankenkasse ist hingegen der konkrete Träger einer gesetzlichen Krankenversicherung, der die Beiträge verwaltet und die Leistungen organisiert. Die bekannteste Krankenkasse in Österreich ist die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK).

In Österreich gibt es seit der Gesundheitsreform 2020 drei Träger der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) ist für Angestellte, Arbeiter*innen, Studierende und Pensionist*innen zuständig. Die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) versichert Selbständige, Gewerbetreibende und Landwirt*innen. Die Versicherungsanstalt öffentlicher Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) ist für Beamt*innen und Bedienstete im öffentlichen Dienst zuständig.

In Österreich gibt es seit der Gesundheitsreform 2020 noch drei Träger der gesetzlichen Krankenversicherung: die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) und die Versicherungsanstalt öffentlicher Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB). Vor der Reform existierten 21 eigenständige Gebietskrankenkassen, die seither zur ÖGK zusammengelegt wurden.

In Österreich sind drei Institutionen gesetzliche Träger der Krankenversicherung: die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) und die Versicherungsanstalt öffentlicher Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB). Als Träger bezeichnet man die Organisation, die die Versicherungsbeiträge verwaltet, Leistungen organisiert und die medizinische Versorgung der Versicherten sicherstellt.

In Österreich richtet sich die zuständige Krankenkasse nach der eigenen Berufstätigkeit. Angestellte, Arbeiter*innen, Studierende und Pensionist*innen sind bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) versichert. Selbständige, Gewerbetreibende und Landwirt*innen fallen unter die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS). Beamt*innen, Bedienstete im öffentlichen Dienst, Eisenbahner*innen und Bergbaubeschäftigte sind bei der BVAEB versichert.

Das hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt alle medizinisch notwendigen Behandlungen bei Kassenärzt*innen und stellt damit die Basisversorgung sicher. Die private Krankenversicherung als freiwillige Zusatzversicherung eignet sich für Personen, denen freie Arztwahl, kürzere Wartezeiten oder Sonderklasse im Krankenhaus wichtig sind. Wer mit den Leistungen der Pflichtversicherung zufrieden ist, braucht keine private Krankenversicherung.

Mit einer privaten Krankenversicherung hast du Zugang zu Wahlärzt*innen und Therapeut*innen ohne lange Wartezeiten auf Termine. Im Krankenhaus bist du in einem Ein- oder Zweibettzimmer der Sonderklasse untergebracht und kannst Operateur*in und Krankenhaus selbst auswählen. Dazu übernimmt die private Krankenversicherung höhere Anteile bei Zahnersatz, Sehhilfen und alternativen Heilmethoden als die gesetzliche Pflichtversicherung. Die genauen Leistungen hängen vom gewählten Tarif ab.

Fast alle Personen in Österreich sind durch die Versicherungspflicht abgesichert. Nicht versichert können Personen sein, die Meldefristen bei Arbeitslosigkeit versäumt haben, mitversicherte Partner*innen nach Scheidung oder Todesfall des versicherten Familienmitglieds. Auch wer aus dem Ausland nach Österreich zieht und weder eine Beschäftigung noch eine Selbstversicherung hat, ist vorübergehend nicht versichert.

Die Sozialversicherung ist ein staatliches System, das in Österreich die Kranken-, Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung umfasst. Die Beiträge sind einkommensabhängig und alle Versicherten erhalten dieselben Grundleistungen. Die Privatversicherung ist eine freiwillige Ergänzung, die von privaten Unternehmen angeboten wird und zusätzliche Leistungen absichert. Ihre Kosten richten sich nach individuellen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Leistungsumfang.

Die Sozialversicherung ist das gesamte staatliche Versicherungssystem in Österreich und umfasst Kranken-, Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung ist nur ein Teil davon und deckt ausschließlich Krankheitskosten und medizinische Versorgung ab. Die Krankenkasse wiederum ist der konkrete Träger der gesetzlichen Krankenversicherung, also die Organisation, die diese verwaltet und die Leistungen organisiert.

In Österreich gibt es keine rein private Krankenkasse wie etwa in Deutschland, wo ein vollständiger Wechsel in die private Krankenversicherung möglich ist. Die gesetzliche Sozialversicherung bleibt für die meisten Personen verpflichtend bestehen. Private Versicherungsunternehmen wie Uniqa, Wiener Städtische oder Merkur bieten freiwillige Zusatzversicherungen an, die die gesetzliche Pflichtversicherung ergänzen, aber nicht ersetzen.

Selbstständige und Unternehmer*innen in Österreich sind über die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) gesetzlich pflichtversichert. Die Beiträge richten sich nach dem Einkommen und die Leistungen entsprechen der gesetzlichen Grundversorgung. Zusätzlich können Selbstständige eine private Krankenversicherung abschließen, um freie Arztwahl, kürzere Wartezeiten oder Sonderklasse im Krankenhaus zu erhalten.

Wer in Österreich nicht pflichtversichert ist, kann sich entweder freiwillig bei der ÖGK selbst versichern oder eine private Vollkosten-Krankenversicherung abschließen. Die Selbstversicherung über die ÖGK kostet 565,25 € pro Monat (Stand 2026) und nimmt jede Person auf, unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand. Die private Vollversicherung kann für junge und gesunde Personen günstiger und umfangreicher sein, schließt aber Personen mit Vorerkrankungen möglicherweise aus oder verlangt Risikozuschläge.

In Österreich besteht für fast alle Personen eine gesetzliche Versicherungspflicht. Wer nicht automatisch erfasst ist, kann sich freiwillig bei der ÖGK selbst versichern und erhält damit dieselben Leistungen wie Pflichtversicherte. Die private Krankenversicherung ist davon unabhängig und bietet als freiwillige Ergänzung bessere Leistungen, ist aber an Gesundheitsprüfung und individuelle Prämienberechnung geknüpft.

In Österreich ist ein vollständiger Wechsel von der gesetzlichen in eine private Krankenversicherung für die meisten Personen nicht möglich, da die Pflichtversicherung weiterhin bestehen bleibt. Die private Krankenversicherung dient ausschließlich als freiwillige Ergänzung. Bestimmte Berufsgruppen wie Ärzt*innen, Notar*innen, Rechtsanwält*innen und Apotheker*innen können über das sogenannte Opting-Out eine private Vollkosten-Krankenversicherung als Ersatz für die gesetzliche Pflichtversicherung abschließen.

Opting-Out bezeichnet die Möglichkeit bestimmter Berufsgruppen, sich von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht zu befreien und stattdessen eine private Vollkosten-Krankenversicherung abzuschließen. In Österreich steht dieses Wahlrecht Kammermitgliedern wie Ärzt*innen, Notar*innen, Rechtsanwält*innen und Apotheker*innen offen. Die private Vollversicherung muss dabei mindestens die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung abdecken. Eine Versicherungspflicht bleibt bestehen, lediglich der Träger ändert sich.

Eine private Vollkosten-Krankenversicherung deckt alle Risiken ab und bietet mindestens die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, in vielen Bereichen jedoch bessere Konditionen mit freier Arztwahl, kürzeren Wartezeiten und Sonderklasse im Krankenhaus. In Österreich können Personen ohne Versicherungspflicht oder Berufsgruppen mit Opting-Out-Möglichkeit eine Vollversicherung als Ersatz zur gesetzlichen Pflichtversicherung abschließen. Für junge und gesunde Personen kann sie günstiger sein als die Selbstversicherung über die ÖGK.

Wer sich in Österreich ohne Pflichtversicherung absichern möchte, kann zwischen der Selbstversicherung bei der ÖGK und einer privaten Vollkosten-Krankenversicherung wählen. Bei der Selbstversicherung über die ÖGK zahlen alle denselben Betrag von 565,25 € monatlich (Stand 2026) und werden garantiert aufgenommen. Bei der privaten Vollversicherung hängen Prämie und Aufnahmebedingungen von Alter, Gesundheitszustand und Leistungsumfang ab. Für junge und gesunde Personen kann die private Vollversicherung günstiger und umfangreicher sein.

Die freiwillige Selbstversicherung bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) kostet 565,25 € pro Monat (Stand 2026). Dieser Betrag gilt unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand und kann in wirtschaftlich schwierigen Situationen auf Antrag reduziert werden. Für Studierende gilt ein günstigerer Tarif von 78,84 € pro Monat, sofern eine ordentliche Inskription an einer österreichischen Hochschule besteht. Als Alternative ist auch eine private Vollkosten-Krankenversicherung möglich.

Die Selbstversicherung für Studierende ist ein vergünstigter Tarif bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) für 78,84 € pro Monat (Stand 2026). Voraussetzung ist eine ordentliche Inskription an einer österreichischen Hochschule. Sie greift dann, wenn keine Mitversicherung über die Eltern mehr möglich ist und kein Dienstverhältnis besteht, das die automatische Pflichtversicherung auslöst. Auch Studierende aus dem Ausland können diese Versicherung abschließen.

Studierende in Österreich sind entweder über ihre Eltern mitversichert, über einen Nebenjob pflichtversichert oder über die Selbstversicherung für Studierende bei der ÖGK abgesichert. Die Mitversicherung über die Eltern ist bis zum 27. Lebensjahr möglich, solange eine ordentliche Inskription besteht. Wer weder mitversichert noch beschäftigt ist, muss die Selbstversicherung bei der ÖGK für 78,84 € pro Monat (Stand 2026) beantragen.

Eine eigenständige private Krankenversicherung nur für Studierende gibt es in Österreich nicht, da die private Krankenversicherung immer als Ergänzung zur gesetzlichen Pflichtversicherung abgeschlossen wird. Der kostengünstige Einstieg gelingt über einen Optionstarif wie die Sonderklasse nach Unfall ab rund 8 € pro Monat, mit dem später ohne erneute Gesundheitsprüfung auf umfangreichere Tarife aufgestockt werden kann.

Die private Krankenversicherung funktioniert in Österreich ausschließlich als Ergänzung zur gesetzlichen Versicherung. Studierende müssen deshalb zuerst gesetzlich abgesichert sein, entweder über die Mitversicherung bei den Eltern, einen Nebenjob oder die Selbstversicherung für Studierende bei der ÖGK. Sobald die gesetzliche Absicherung besteht, kann zusätzlich eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden. Ein günstiger Einstieg gelingt über einen Optionstarif, der später ohne Gesundheitsprüfung erweiterbar ist.

Einen eigenständigen Studenten-Tarif gibt es bei der privaten Krankenversicherung in Österreich nicht. Der geeignete Einstieg für Studierende ist ein Optionstarif, etwa die Sonderklasse nach Unfall, der bereits ab rund 8 € pro Monat verfügbar ist. Ein Optionstarif räumt vertraglich das Recht ein, später ohne neue Gesundheitsprüfung auf umfangreichere Tarife aufzustocken. Je früher der Einstieg, desto dauerhaft niedriger bleibt die Prämie.

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