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title: 'PKV Baby-Option: Krankenversicherung für Neugeborene | Sophia'
description: 'Neugeborene ohne Gesundheitsprüfung mitversichern. Kosten ab 3 €/Monat, Voraussetzungen, Fristen und Vergleich der Anbieter in Österreich.'
created_at: '2025-02-05'
updated_at: '2026-08-06'
author: 'Sebastian Peischl (Mitgründer)'
reviewer: 'Karl Haas (Mitgründer, Gewerberechtlicher Geschäftsführer & Versicherungsmakler)'
url: 'https://www.hi-sophia.at/blog/private-krankenversicherung-baby-option/'
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# PKV Baby-Option: Private Krankenversicherung für Neugeborene ohne Gesundheitsprüfung


_Verfasst von Sebastian Peischl (Mitgründer) · Fachlich geprüft von Karl Haas, Mitgründer, Gewerberechtlicher Geschäftsführer & Versicherungsmakler (GISA-Nr. 32225518) · Zuletzt aktualisiert: 06.08.2026_



Die Baby-Option ist ein Zusatzbaustein zur privaten Krankenversicherung (PKV) in Österreich, der Neugeborenen ab dem ersten Lebenstag einen
garantierten Versicherungsschutz ohne Gesundheitsprüfung sichert. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Elternteil bereits über eine
private Krankenversicherung mit Baby-Option verfügt. So ist auch ein Neugeborenes mit Vorerkrankung oder Geburtskomplikation garantiert
abgesichert.

## Inhalt

- Baby-Option: Das Wichtigste auf einen Blick
- Was ist die Baby-Option der PKV? Definition & Beispiel
- Wie funktioniert die Baby-Option in der privaten Krankenversicherung?
- Welche Voraussetzungen & Fristen gelten für die Baby-Option?
- Vorteile der Baby-Option: Was bekommt dein Neugeborenes?
- Was kostet die Baby-Option? Preise im Überblick (2026)
- Wann empfehlen wir die Baby-Option und wann nicht?
- Unser Fazit: Lohnt sich die Baby-Option?
- FAQ zur Baby-Option und privaten Krankenversicherung für Neugeborene


## Baby-Option: Das Wichtigste auf einen Blick

- Die Baby-Option garantiert den **Versicherungsschutz für Neugeborene ohne Gesundheitsprüfung**.
- **Voraussetzung**: Mindestens ein Elternteil muss eine bestehende private Krankenversicherung (PKV) inkl. Baby-Option besitzen.
- **Fristen**: Bei den meisten Versicherern muss die Baby-Option vor der Schwangerschaft bestehen, bei einzelnen geht der Abschluss auch
  noch in der Schwangerschaft. Nach der Geburt bleibt in der Regel ein Monat Zeit, um die Option zu nutzen.
- **Kosten**: 3 bis 6 € pro Monat oder im Tarif bereits inkludiert.

**🤝 Hinweis zur Unabhängigkeit**: Als unabhängige Versicherungsmakler erhalten wir eine Provision, wenn du über uns einen Vertrag
abschließt – diese ist bereits in der Prämie enthalten und verursacht keine Zusatzkosten für dich. Alle Kosten- und Anbieterangaben in
diesem Artikel basieren zudem auf einem Vergleich der Baby-Option-Angebote der 10 aktiven privaten Krankenversicherer in Österreich.

📕 Wenn du dich genauer über die Zusatzversicherung für Babys, (bestehender) Schwangerschaft und Entbindung informieren möchtest, wirf einen
Blick auf unseren [Artikel zur privaten Krankenversicherung in der Schwangerschaft](/blog/krankenzusatzversicherung-schwangerschaft/).
Möchtest du dich generell über die private Krankenversicherung in Österreich informieren, findest du alle wichtigen Infos in unserem
[umfassenden Ratgeber](/private-krankenversicherung/).

## Was ist die Baby-Option der PKV? Definition & Beispiel

Die Baby-Option ist ein Zusatzbaustein zur [privaten Krankenversicherung (PKV) in Österreich](/private-krankenversicherung/). Sie sichert
Neugeborenen ab dem ersten Lebenstag einen **garantierten Versicherungsschutz, ohne Gesundheitsprüfung**.

Bei den meisten Anbietern entfällt dabei auch der Risikozuschlag auf die Prämie. Eine Ausnahme ist Grawe: Dort ist die Aufnahme zwar
ebenfalls garantiert, der Versicherer kann bei gesundheitlichen Problemen des Babys aber trotzdem einen Prämienaufschlag verlangen.
Mindestens ein Elternteil muss bereits privat versichert sein, damit die Option greift. Die Kosten liegen je nach Anbieter zwischen 3 und 6
€ pro Monat.

Je nach Versicherer wird eine andere **Bezeichnung** für die Baby-Option verwendet: Merkur nennt sie etwa “Zwergerlschutz”, andere sprechen
von Babyvorteil, Babybonus oder Annahmegarantie.

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**❗ Achtung:**


Falls euer Kind mit einer schweren Krankheit auf die Welt kommt, würde in der Regel keine private Krankenversicherung euer Baby aufnehmen.
Mit der Baby-Option habt ihr die Garantie einer Aufnahme.


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**ℹ️ Ein Beispiel**: Marie ist privat krankenversichert und entscheidet sich frühzeitig für die Baby-Option. Bei der Geburt ihres Sohnes
stellt sich heraus, dass er einen angeborenen Herzfehler hat. Ohne Baby-Option wäre es sehr schwer, ihn privat zu versichern. Doch dank der
vorher abgeschlossenen Option wird er ohne Prüfung in denselben Tarif aufgenommen wie Marie.

## Wie funktioniert die Baby-Option in der privaten Krankenversicherung?

Ein Elternteil schließt eine private Krankenversicherung mit Baby-Option ab, entweder als
[Sonderklasse](/blog/sonderklasse-private-krankenversicherung/)\- oder als
[Privatarzt-Versicherung](/blog/privatarzt-private-krankenversicherung/). Sobald das Kind zur Welt kommt, entscheidet es sich, ob die
Annahmegarantie greift: Ist das Baby gesund, kann frei gewählt werden, ob und in welchem Umfang eine Versicherung abgeschlossen wird. Hat
das Baby gesundheitliche Probleme, erhält es ohne Gesundheitsprüfung denselben Versicherungsschutz wie das versicherte Elternteil.

1. **Euer Kind ist gesund und munter**: Ihr könnt frei auswählen, welchen Versicherungsumfang die private Krankenversicherung für euer
   Neugeborenes haben soll. Ihr seid natürlich auch nicht gezwungen, eine Versicherung abzuschließen.
2. **Euer Kind hat gesundheitliche Probleme**: Euer Baby bekommt durch die Annahmegarantie denselben Versicherungsschutz wie das versicherte
   Elternteil, ohne Gesundheitsprüfung\!

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**❗ Achtung:**


Die **Baby-Option gilt nicht automatisch für die gesamte private Krankenversicherung**. Eine PKV besteht meist aus mehreren Bausteinen (z.B.
Sonderklasse, Privatarzt, Krankengeld). In der Regel bezieht sich die Baby-Option nur auf den Sonderklasse-Baustein, manchmal auch auf den
Privatarzt-Baustein. Das ist je nach Versicherer unterschiedlich geregelt. Deshalb solltest du **unbedingt die Details und
Versicherungsbedingungen prüfen**\!


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    <p class="sop-cta-module__title">Welche private Krankenversicherung passt zu deiner Situation?</p>

    
    
      <p>Die Baby-Option ist nur ein Baustein. Entscheidend ist, wie die gesamte Versicherung aufgebaut ist und welche Leistungen wirklich sinnvoll
sind.</p>
    
  </div>

  
  

  
  

  
  
  

  


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## Welche Voraussetzungen & Fristen gelten für die Baby-Option?

Bis wann du die Baby-Option abschließen kannst, hängt vom Versicherer ab: Bei Generali, Merkur, Muki und Uniqa muss sie vor der
Schwangerschaft bestehen, bei Allianz, Wiener Städtische, Donau und Grawe geht der Abschluss auch noch in der Schwangerschaft, jeweils bis
zu einer bestimmten Frist. Voraussetzung ist immer, dass mindestens ein Elternteil privat krankenversichert ist.

**📝 Bestehende Versicherung**: Damit die Baby-Option in Anspruch genommen werden kann, muss mindestens ein Elternteil bereits über eine
private Krankenversicherung mit Baby-Option verfügen. Dies kann entweder eine Sonderklasse- oder eine Privatarzt-Versicherung sein.

**⏰ Abschlusszeitpunkt**: Bei der Allianz kannst du die Baby-Option noch vor der 18\. Schwangerschaftswoche abschließen. Bei Wiener
Städtische und Donau muss ein Elternteil bei der Geburt mindestens 7 Monate versichert sein, bei der Grawe mindestens 3 Monate. Alle Fristen
findest du in der Tabelle unten. Abschließen kannst du die Baby-Option in der Regel, wenn du zwischen 16 und 45 Jahre alt bist. Bist du
schon schwanger, zeigt unser Überblick zur
[Zusatzversicherung bei bestehender Schwangerschaft](/blog/krankenzusatzversicherung-schwangerschaft/), welche Möglichkeiten du noch hast.

**🤔 Frist für Entscheidung**: Nach der Geburt bleibt in der Regel ein Zeitraum von **einem Monat**, um das Neugeborene mitzuversichern und
ihm den gleichen Versicherungsschutz wie dem Elternteil zu gewähren.

### Welche Wartezeiten gelten bei der Baby-Option?

Für die Baby-Option selbst gelten die Abschlussfristen oben: Wer erst in der Schwangerschaft abschließt, riskiert bei den meisten
Versicherern, dass die Annahmegarantie für das Neugeborene nicht mehr greift. Deshalb empfehlen wir, dich schon vor der aktiven
Familienplanung mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Davon zu unterscheiden ist die Wartezeit für Schwangerschaft und Geburt der Mutter: Sie beträgt meist 9 Monate, bei einzelnen Versicherern 7
oder 3 Monate (gesetzlich maximal 9 Monate,
[§ 178d VersVG](https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10001979&Paragraf=178d)). Sie betrifft nur
Schwangerschaften, die beim Abschluss schon bestehen.

## Vorteile der Baby-Option: Was bekommt dein Neugeborenes?

Die Baby-Option ermöglicht privaten Schutz ab dem ersten Lebenstag, ganz ohne Gesundheitsprüfung. Viele Versicherer bieten zudem im ersten
Jahr beitragsfreie Leistungen.

- Ein großer Vorteil der Baby-Option ist der **sofortige Versicherungsschutz**, den das Baby ab dem ersten Lebenstag erhält.
- Anders als bei einer regulären Krankenzusatzversicherung **entfällt eine Gesundheitsprüfung**, sodass auch Babys mit Vorerkrankungen oder
  Geburtskomplikationen problemlos aufgenommen werden.
- Viele Versicherer bieten **im ersten Jahr eine prämienfreie Versicherung** an, was eine finanzielle Entlastung für junge Eltern bedeutet.
- Bei manchen Versicherern umfasst die Baby-Option schon **Leistungen in der Schwangerschaft**, etwa pränatale Diagnostik und
  Geburtsvorbereitungskurse (z.B. Uniqa und Merkur).

## Was kostet die Baby-Option? Preise im Überblick (2026)

Die Kosten der Baby-Option variieren je nach Versicherungsanbieter. In der Regel liegen sie **zwischen 3 und 6 € pro Monat**. Manche
Anbieter haben sie bereits kostenlos in bestimmten Tarifen inkludiert, bei Uniqa ist das seit September 2026 in “Sonderklasse Flex Optimal
Plus” und “Flex Premium” der Fall.

**📊 Datengrundlage**: Die Kosten- und Verfügbarkeitsangaben basieren auf einem Vergleich der Baby-Option-Konditionen bei Merkur, Uniqa,
Generali, Wiener Städtische, Allianz, Donau, Muki und Grawe (Stand 2026). Laut
[VVO-Jahresbericht 2025](https://vvonet.vvo.at/vvo/vvonet_website.nsf/sysPages/Jahresbericht_2025.html/$file/VVO_Jahresbericht_2025_Gesamt.pdf)
sind insgesamt 10 private Krankenversicherer in Österreich aktiv. ERGO und Wüstenrot bieten aktuell jedoch keine Baby-Option an.

| **Versicherer**                                                            | **Kosten**       | **Name**             | **Abschluss spätestens**                                    | **Anmerkung**                                                                                                                                                                                                                      |
|----------------------------------------------------------------------------|------------------|----------------------|-------------------------------------------------------------|------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|
| [Merkur](/blog/private-krankenversicherung-merkur/)                        | Ab 6 € pro Monat | Zwergerlschutz       | Vor der Schwangerschaft                                     | Nur in Kombination mit "Sonderklasse Optimum" oder "Merkur Novum"                                                                                                                                                                  |
| [Uniqa](/blog/private-krankenversicherung-uniqa/)                          | Ab 5 € pro Monat | BabyOption           | Vor der Schwangerschaft                                     | Nur in Kombination mit Sonderklasse- oder Privatarzt-Tarif                                                                                                                                                                         |
|                                                                            | 0 € (inkludiert) | BabyOption Light     | Vor der Schwangerschaft                                     | Bereits inkludiert in "Sonderklasse Flex Optimal Plus" und "Sonderklasse Flex Premium"                                                                                                                                             |
| [Generali](/blog/private-krankenversicherung-generali/)                    | Ab 3 € pro Monat | MedCare: Baby-Option | Vor der Schwangerschaft (40 Wochen vor der Entbindung)      | Nur in Kombination mit Sonderklasse-, Privatarzt-, Krankenhaus-Tagegeld- oder Pflege-Tarif                                                                                                                                         |
| [Wiener Städtische](/blog/private-krankenversicherung-wiener-staedtische/) | 0 € (inkludiert) | Babyvorteil          | Ein Elternteil ist bei der Geburt mind. 7 Monate versichert | Bereits inkludiert in allen Sonderklasse- und Privatarzt-Tarifen                                                                                                                                                                   |
| [Allianz](/blog/private-krankenversicherung-allianz/)                      | 0 € (inkludiert) | Babybonus            | Vor der 18. Schwangerschaftswoche                           | Nur inkludiert in "Sonderklasse Extra" und "Sonderklasse Max"; Einschluss bis 12 Monate nach der Geburt                                                                                                                            |
| [Donau](https://www.donauversicherung.at/privatkunden/gesundheit)          | 0 € (inkludiert) | Babyvorteil          | Ein Elternteil ist bei der Geburt mind. 7 Monate versichert | Bereits inkludiert in allen Sonderklasse- und Privatarzt-Tarifen                                                                                                                                                                   |
| [Muki](/blog/private-krankenversicherung-muki/)                            | Ab 5 € pro Monat | Baby-Option          | Vor der Schwangerschaft                                     | Nur in Kombination mit "Sonderklasse Exklusiv", Abschluss bis 40 Jahre                                                                                                                                                             |
|                                                                            | 0 € (inkludiert) | Baby-Option          | Schwangerschaft und Geburt rechtzeitig melden               | Bereits inkludiert in "FamilyPlus"                                                                                                                                                                                                 |
| [Grawe](https://www.grawe.at/krankenversicherung/)                         | 0 € (inkludiert) | MyMEDbaby            | Ein Elternteil war vor der Geburt mind. 3 Monate versichert | Bereits inkludiert in allen Sonderklasse- und Privatarzt-Tarifen. **Achtung**: Die Aufnahme ist zwar garantiert, bei gesundheitlichen Problemen des Babys kann die Prämie aber trotzdem steigen (Prämienaufschlag statt Ablehnung) |

Quellen: Tarifhandbücher der Merkur, Uniqa, Generali, Donau, Wiener Städtische, Allianz, Muki, Grawe (Stand 2026). Preisangaben können je nach Tarif und Alter variieren.

**ℹ️ Ein Beispiel**: Lena ist 32 Jahre alt und schließt eine Zusatzversicherung mit Baby-Option ab. Für diese Option zahlt sie monatlich 5 €
zusätzlich. Damit sichert sie ihrem zukünftigen Neugeborenen einen garantierten privaten Krankenversicherungsschutz, ohne
Gesundheitsprüfung. Sollte ihr Baby mit einer Vorerkrankung zur Welt kommen, sind Lena und ihr kleiner Schatz trotzdem abgesichert.




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    <p class="sop-cta-module__title">Was kostet eine private Krankenversicherung wirklich?</p>

    
    
      <p>Die Baby-Option kostet nur wenige Euro im Monat. Der große Unterschied liegt aber im Tarif selbst. Wir zeigen dir echte Preisbeispiele und
was dahinter steckt.</p>
    
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## Wann empfehlen wir die Baby-Option und wann nicht?

Wir empfehlen die Baby-Option grundsätzlich allen (werdenden) Eltern, die eine private Krankenversicherung abschließen möchten oder bereits
besitzen und ein Kind planen. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist bei einem Preis von wenigen Euro im Monat kaum zu überbieten. Nicht sinnvoll
ist die Option dagegen kurz vor der Geburt, da ein Abschluss dann meist nicht mehr möglich ist, sowie für Personen ohne Kinderwunsch.

### Wir empfehlen die Baby-Option

- **Allen, die eine private Krankenversicherung abschließen möchten oder bereits haben und ein Kind planen.** Wer bereits privat versichert
  ist, sollte die Baby-Option in seinen bestehenden Tarif inkludieren, sofern das noch nicht der Fall ist. Das geht ohne Gesundheitsfragen,
  am besten vor der Schwangerschaft. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist bei 3 bis 6 € pro Monat extrem gut: Für einen geringen monatlichen
  Aufpreis sichert ihr eurem zukünftigen Kind eine garantierte Aufnahme, egal ob es gesund oder mit gesundheitlichen Problemen zur Welt
  kommt.

### Wir empfehlen die Baby-Option nicht

- **Kurz vor der Geburt.** Ein Abschluss ist dann in der Regel nicht mehr möglich: Bei den meisten Versicherern muss die Option schon vor
  der Schwangerschaft bestehen, bei den übrigen gelten Fristen von 7 bzw. 3 Monaten vor der Geburt oder die 18\. Schwangerschaftswoche. Wer
  plant, noch (weitere) Kinder zu bekommen, sollte die Baby-Option aber unbedingt aktiv halten bzw. abschließen, solange die Familienplanung
  noch nicht abgeschlossen ist.
- **Personen ohne Kinderwunsch oder die keine weiteren Kinder mehr bekommen möchten.** In diesem Fall entfällt der praktische Nutzen der
  Option, da sie ausschließlich für die Absicherung von Neugeborenen relevant ist.

## Unser Fazit: Lohnt sich die Baby-Option?

Die Baby-Option ist der zuverlässigste Weg, einem Neugeborenen von Anfang an eine private Krankenversicherung zu sichern, unabhängig vom
Gesundheitszustand bei der Geburt.

Wie kann ich sicherstellen, dass mein Kind nach der Geburt garantiert eine [private Krankenversicherung](/private-krankenversicherung/)
bekommt? Antwort: Die Baby-Option. Sie ist eine sinnvolle Absicherung für werdende Eltern, die ihrem Kind von Anfang an den bestmöglichen
Gesundheitsschutz ermöglichen möchten. Denn ohne Baby-Option kann es im schlimmsten Fall passieren, dass ein Neugeborenes mit einer
Vorerkrankung gar nicht oder nur mit hohen Zuschlägen in die private Krankenversicherung aufgenommen wird.

Ein monatlicher Aufpreis von rund 3 bis 6 € kann genau dieses Risiko ausschließen und bietet damit ein hervorragendes
Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb **empfehlen wir die Baby-Option allen zukünftigen Eltern**, die privat versichert sind oder es werden
wollen.

**Hinweis zur Unabhängigkeit**: Wir sind unabhängige Versicherungsmakler und erhalten eine Provision, wenn du über uns einen Vertrag
abschließt. Diese ist bereits in der Prämie enthalten, dir entstehen also keine zusätzlichen Kosten. Wir sind an keine Versicherung gebunden
oder finanziell mit ihr verflochten.

## FAQ zur Baby-Option und privaten Krankenversicherung für Neugeborene



### Wer bekommt eine private Krankenversicherung für sein Baby in Österreich?
Grundsätzlich kann jedes Neugeborene in Österreich eine [private Krankenversicherung](/private-krankenversicherung/) bekommen, allerdings prüfen Versicherer bei einem regulären Abschluss den Gesundheitszustand des Babys. Kommt das Kind gesund zur Welt, ist die Aufnahme in den meisten Fällen unproblematisch. Hat das Neugeborene jedoch eine Vorerkrankung oder eine Geburtskomplikation, kann eine reguläre private Krankenversicherung für das Baby die Aufnahme ablehnen oder nur mit Risikozuschlag anbieten. Genau hier setzt die Baby-Option an: Sie garantiert Neugeborenen ab dem ersten Lebenstag einen Versicherungsschutz ohne Gesundheitsprüfung, unabhängig vom Gesundheitszustand bei der Geburt. Voraussetzung dafür ist, dass mindestens ein Elternteil bereits eine private Krankenversicherung mit Baby-Option besitzt, meist als [Sonderklasse](/blog/sonderklasse-private-krankenversicherung/)\- oder [Privatarzt-Tarif](/blog/privatarzt-private-krankenversicherung/). Ohne diese Option entscheidet im Ernstfall der einzelne Versicherer, ob und zu welchen Konditionen er das Kind aufnimmt. Wer sein Baby zuverlässig und unabhängig vom Gesundheitszustand privat krankenversichern möchte, sollte die Baby-Option daher frühzeitig, idealerweise schon vor der Schwangerschaft, in den bestehenden Tarif einschließen.

### Ist die Baby-Option nur möglich, wenn beide Eltern privat versichert sind?
Nein, das ist ein häufiges Missverständnis. Es reicht bereits, wenn ein einziger Elternteil über eine [private Krankenversicherung](/private-krankenversicherung/) mit Baby-Option verfügt, das andere Elternteil kann weiterhin ausschließlich gesetzlich krankenversichert sein. Das Neugeborene wird dann ohne Gesundheitsprüfung in den Tarif des privat versicherten Elternteils aufgenommen und erhält denselben Versicherungsschutz, etwa im Sonderklasse- oder Privatarzt-Baustein. Welches Elternteil die private Krankenversicherung besitzt, spielt dabei keine Rolle. Entscheidend ist allein, dass mindestens eine Versicherung mit Baby-Option zum Zeitpunkt der Geburt bereits aktiv besteht und die geforderte Mindestversicherungsdauer erfüllt ist. In der Praxis bedeutet das: Auch Paare, bei denen nur eine Person privat krankenversichert ist, können ihrem Kind die volle Absicherung der Baby-Option sichern, ohne dass beide Elternteile eine eigene private Krankenversicherung abschließen müssen. Das senkt die Einstiegshürde für viele Familien deutlich, insbesondere wenn nur ein Elternteil aus gesundheitlichen Gründen privat krankenversichert ist.

### Kann ich mein Baby in Österreich schon vor der Geburt privat versichern?
Das ist aktuell bei keinem österreichischen Versicherer möglich. Ein Versicherungsvertrag kann erst nach der Geburt für ein konkretes, bereits geborenes Kind abgeschlossen werden. Was jedoch schon während der [Schwangerschaft](/blog/krankenzusatzversicherung-schwangerschaft/) möglich ist: sich die Garantie zu sichern, dass das Neugeborene später ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen wird, eben über die Baby-Option. Dabei ist der Zeitpunkt entscheidend, denn bei Generali, Merkur, Muki und Uniqa muss die Option bereits vor Eintritt der Schwangerschaft bestehen. Bei der Allianz ist der Abschluss noch vor der 18\. Schwangerschaftswoche möglich, bei Wiener Städtische und Donau muss ein Elternteil bei der Geburt mindestens sieben Monate versichert sein, bei der Grawe mindestens drei Monate. Wer die Baby-Option erst nach Bekanntwerden der Schwangerschaft abschließt, läuft daher Gefahr, dass die Annahmegarantie für das Neugeborene nicht mehr greift. Deshalb ist es sinnvoll, sich bereits im Rahmen der Familienplanung mit dem Thema private Krankenversicherung für Neugeborene auseinanderzusetzen und die Baby-Option frühzeitig zu aktivieren, statt erst kurz vor oder während der Schwangerschaft zu handeln.

### Muss ich die Baby-Option nach der Geburt meines Kindes nutzen?
Nein, die Baby-Option ist keine Pflicht, sondern lediglich eine Garantie, die dir nach der Geburt eine Wahlmöglichkeit offenhält. Kommt dein Kind gesund zur Welt, kannst du frei entscheiden, ob und in welchem Umfang du eine private Krankenversicherung für dein Baby abschließen möchtest oder ob du ganz darauf verzichtest. Die Baby-Option stellt lediglich sicher, dass dir diese Entscheidungsfreiheit auch dann erhalten bleibt, wenn dein Kind mit einer Vorerkrankung oder Geburtskomplikation zur Welt kommt, denn ohne die Option könnte in diesem Fall eine Ablehnung oder ein Risikozuschlag drohen. Wichtig ist dabei die Frist: Nach der Geburt bleibt in der Regel ein Monat Zeit, um dich zu entscheiden und die [private Krankenversicherung](/private-krankenversicherung/) für dein Neugeborenes zu aktivieren. Verstreicht diese Frist ungenutzt, kann es sein, dass die Annahmegarantie erlischt und eine spätere Aufnahme wieder von einer regulären Gesundheitsprüfung abhängt.

### Gilt die Baby-Option automatisch für die gesamte private Krankenversicherung?
Nein, das ist ein wichtiger Punkt, der häufig missverstanden wird. Eine private Krankenversicherung besteht in der Regel aus mehreren einzelnen Bausteinen, etwa [Sonderklasse](/blog/sonderklasse-private-krankenversicherung/), [Privatarzt](/blog/privatarzt-private-krankenversicherung/) oder [Krankengeld](/blog/private-krankenversicherung-krankenhaustagegeld-krankengeld/), und die Baby-Option deckt üblicherweise nicht automatisch alle davon ab. In den meisten Fällen bezieht sich die Annahmegarantie ausschließlich auf den Sonderklasse-Baustein, bei manchen Versicherern zusätzlich auf den Privatarzt-Baustein, während andere Bausteine wie Krankengeld oder [Zahnzusatzversicherung](/blog/zahnzusatzversicherung/) außen vor bleiben. Wie genau die Baby-Option in deinem Tarif abgegrenzt ist, regelt jeder Versicherer unterschiedlich, weshalb ein Blick in die konkreten Versicherungsbedingungen unerlässlich ist, bevor du dich beim Versicherungsschutz für dein Neugeborenes voll darauf verlässt. Willst du deinem Kind einen möglichst umfassenden Schutz sichern, solltest du beim Abschluss der Baby-Option gezielt nachfragen, welche Bausteine konkret eingeschlossen sind, ob sich der Umfang später noch erweitern lässt und wie das bei Sonderklasse- sowie Privatarzt-Tarifen im Detail geregelt ist.

### Was kostet die Baby-Option bei Uniqa, Merkur und anderen Anbietern?
Bei [Uniqa](/blog/private-krankenversicherung-uniqa/) kostet die Baby-Option ab rund 5 € pro Monat und ist nur in Kombination mit einem Sonderklasse- oder Privatarzt-Tarif erhältlich. In den Tarifen “Sonderklasse Flex Optimal Plus” und “Sonderklasse Flex Premium” ist die “BabyOption Light” sogar ohne Aufpreis enthalten. Bei [Merkur](/blog/private-krankenversicherung-merkur/) heißt das Produkt "Zwergerlschutz" und kostet ab rund 6 € pro Monat, ebenfalls nur in Kombination mit bestimmten Tarifen wie "Sonderklasse Optimum" oder "Merkur Novum". [Generali](/blog/private-krankenversicherung-generali/) bietet die Baby-Option bereits ab 3 € pro Monat an, während [Wiener Städtische](/blog/private-krankenversicherung-wiener-staedtische/), [Allianz](/blog/private-krankenversicherung-allianz/), [Donau](https://www.donauversicherung.at/privatkunden/gesundheit) und [Grawe](https://www.grawe.at/krankenversicherung/) sie in bestimmten Sonderklasse- und Privatarzt-Tarifen kostenlos inkludieren. Bei Grawe ist zwar die Aufnahme garantiert, bei gesundheitlichen Problemen des Babys kann die Prämie dort aber trotzdem steigen, statt wie bei anderen Anbietern gänzlich risikofrei zu bleiben. Insgesamt bewegen sich die Kosten branchenweit zwischen 0 und 6 € pro Monat, abhängig davon, ob die Option separat gebucht oder bereits im gewählten Tarif inkludiert ist. Ein Vergleich lohnt sich also nicht nur wegen des Preises, sondern auch wegen der unterschiedlichen Bedingungen.

### Kann ich die Baby-Option wieder kündigen?
Ja, sofern die Baby-Option bei deinem Versicherer als separater Baustein geführt wird, etwa bei Merkur, Uniqa oder Generali, kannst du sie nach [Ablauf der jeweiligen Mindestvertragsdauer mit der vorgesehenen Kündigungsfrist kündigen](/blog/versicherung-kuendigen/). Bei Versicherern, bei denen die Baby-Option bereits fix im Tarif inkludiert ist, etwa Wiener Städtische oder Donau, ist hingegen keine separate Kündigung möglich, da sie untrennbar mit dem restlichen Versicherungsschutz verbunden ist. Bevor du eine Kündigung in Betracht ziehst, solltest du bedenken, dass nach einer Kündigung kein Anspruch mehr auf eine Wiederaufnahme ohne Gesundheitsprüfung besteht, das heißt, die Annahmegarantie wäre für ein zukünftiges Kind verloren. Solange deine Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, empfiehlt es sich daher, die Baby-Option trotz der monatlichen Kosten von wenigen Euro aktiv zu halten, statt sie vorschnell zu kündigen und sich damit die Absicherung für weitere Kinder zu verbauen.

### Erlischt die Baby-Option automatisch nach der Geburt oder wenn ich sie verwendet habe?
Nein, in beiden Fällen bleibt die Baby-Option bestehen. Weder die Geburt deines Kindes noch die tatsächliche Nutzung der Annahmegarantie für ein Neugeborenes führt automatisch zu ihrem Erlöschen, die Option läuft so lange weiter, bis du sie aktiv kündigst. Das bedeutet konkret: Hast du die Baby-Option bereits für dein erstes Kind genutzt, bleibt sie für weitere Kinder in gleicher Form bestehen, vorausgesetzt du hast sie zwischenzeitlich nicht gekündigt und dein Vertrag inklusive Baby-Option ist weiterhin aktiv. Gerade für Familien, die eine weitere Schwangerschaft planen, ist das ein wichtiger Vorteil, da keine erneute Beantragung oder Wartezeit nötig ist. Wer hingegen sicher ist, keine weiteren Kinder mehr zu bekommen, kann über eine Kündigung nachdenken, um die monatlichen Kosten von wenigen Euro einzusparen, sollte sich der endgültigen Konsequenz für zukünftige Familienplanung aber bewusst sein.


