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Versicherungsmakler Österreich: Was er macht, was er kostet und wann er sich lohnt

20 min • Aktualisiert: 31.08.2026

Verfasst von Sebastian Peischl • Fachlich geprüft von Karl Haas (Gewerberechtlicher Geschäftsführer & Versicherungsmakler)

Unabhängiger Versicherungsmakler gem. § 94 Z 76 GewO 1994 • GISA-Nr. 32225518 • ⭐4,9/5 (237+ Bewertungen) • 7.000+ Nutzer*innen

Zwei Frauen, die auf einen Computer schauen. Ein Symbolbild für eine Versicherungsmaklerin, die eine Kundin berät.

Ein*e Versicherungsmakler*in in Österreich ist eine gesetzlich unabhängige Fachperson, die dich beim Abschluss und der Verwaltung von Versicherungen berät und dabei ausschließlich deine Interessen vertritt – nicht die einer Versicherungsgesellschaft. Anders als beim Direktabschluss vergleicht ein*e Makler*in Angebote mehrerer Anbieter und hilft dir auch im Schadensfall. Im Folgenden erfährst du, was ein*e Versicherungsmakler*in genau macht, was das kostet und wann sich die Beauftragung lohnt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein*e Versicherungsmakler*in ist gesetzlich unabhängig und steht auf deiner Seite, nicht auf der Seite der Versicherungsgesellschaft.
  • Makler*innen vergleichen alle verfügbaren Tarife, analysieren deine Risikosituation, prüfen deine Verträge und helfen dir im Schadensfall.
  • Im Standardfall kostet dich ein*e Versicherungsmakler*in nichts direkt: Die Provision zahlt die Versicherungsgesellschaft.
  • Nicht jede*r Versicherungsberater*in ist auch wirklich unabhängig: Versicherungsvertreter*innen und -agent*innen arbeiten für die Versicherung, nicht für dich.

🤝 Hinweis zur Unabhängigkeit: Als unabhängige Versicherungsmakler erhalten wir eine Provision, wenn du über uns einen Vertrag abschließt – diese ist bereits in der Prämie enthalten und verursacht keine Zusatzkosten für dich. Alle Provisions- und Honorarangaben in diesem Artikel basieren auf unserer eigenen Erfahrung als lizenzierte Versicherungsmakler sowie den gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Was ist ein Versicherungsmakler?

Ein*e Versicherungsmakler*in ist eine unabhängige Fachperson, die bei Fragen, Auswahl und Abschluss von Versicherungen auf deiner Seite steht. Er oder sie arbeitet nicht für eine bestimmte Versicherung, sondern vertritt deine Interessen. Das bedeutet: Dein*e Makler*in sucht das beste Angebot aus verschiedenen Anbietern für dich, nicht das profitabelste für eine bestimmte Versicherung. Außerdem hilft er oder sie auch im Schadensfall und bei Anpassungen deiner Verträge.

In Österreich ist der Beruf gesetzlich reglementiert (§ 137 GewO 1994). Wer als Versicherungsmakler*in arbeiten will, muss eine Befähigungsprüfung ablegen. Du kannst also darauf vertrauen, dass du es mit einer ausgebildeten Fachperson zu tun hast.

Versicherungsmakler, Versicherungsvertreter oder Versicherungsagent: Was ist der Unterschied?

Versicherungsmakler*innen vertreten, gesetzlich verpflichtet, die Interessen der Kund*innen und vergleichen alle verfügbaren Tarife, während Versicherungsvertreter*innen und Versicherungsagent*innen im Auftrag von Versicherungsgesellschaften arbeiten und nur deren Produkte anbieten können. Der entscheidende Unterschied liegt also darin, wessen Interessen die jeweilige Person vertritt.

Versicherungsmakler*in

Ein*e Versicherungsmakler*in ist gesetzlich verpflichtet, auf deiner Seite zu stehen. Das bedeutet: Er oder sie muss alle verfügbaren Tarife vergleichen und das für dich passendste Angebot heraussuchen. Im Schadensfall tritt dein*e Makler*in für dich ein und hilft dir, deine Ansprüche gegenüber der Versicherung durchzusetzen. Diese Unabhängigkeit ist gesetzlich vorgeschrieben, nicht freiwillig.

Versicherungsvertreter*in

Versicherungsvertreter*innen sind der Außendienst einer Versicherungsgesellschaft. Sie können dir ausschließlich die Produkte ihres eigenen Unternehmens anbieten. Das ist kein Vorwurf, sondern einfach ihr Job: Ihr wirtschaftliches Interesse liegt beim Unternehmen, das sie beschäftigt, nicht bei dir als Kund*in.

Versicherungsagent*in

Ein*e Versicherungsagent*in in Österreich vermittelt Versicherungen im Auftrag mehrerer Gesellschaften gleichzeitig – anders als Versicherungsvertreter*innen, die nur für ein einziges Unternehmen tätig sind. Trotzdem handelt auch ein*e Versicherungsagent*in im wirtschaftlichen Interesse der Versicherungsgesellschaften, nicht in deinem. Eine unabhängige, produktübergreifende Beratung wie bei einem*einer Versicherungsmakler*in kannst du von einem*einer Versicherungsagent*in nicht erwarten.

Versicherungsberater*in

Versicherungsberater*innen sind in Österreich keine eigene Berufsgruppe. Meist werden Versicherungsmakler*innen so bezeichnet, weil sie Kund*innen unabhängig zu Versicherungen beraten.

Versicherungsmakler*in Versicherungsvertreter*in Versicherungsagent*in
Handelt im Interesse von Dir Der Versicherung Der Versicherung
Gesetzlich unabhängig
Befähigungsprüfung notwendig
Anzahl der verglichenen Versicherer Alle verfügbaren am Markt 1 ca. 1 bis 5

📕 Mehr zum Aufbau des österreichischen Versicherungsmarkts findest du in unserem Blogpost Das österreichische Versicherungssystem einfach erklärt

Was macht ein Versicherungsmakler? Die 5 wichtigsten Aufgaben

Versicherungsmakler*innen vergleichen Tarife, analysieren die persönliche Risikosituation, prüfen bestehende Verträge auf Fehler und Lücken, begleiten Kund*innen im Schadensfall und behalten den Überblick über alle Versicherungen.

Tarife für dich vergleichen

Ein*e Versicherungsmakler*in ist gesetzlich verpflichtet, alle verfügbaren Tarife zu vergleichen und dir das am besten passende Angebot zu empfehlen. Stell dir vor, du suchst eine Krankenzusatzversicherung: Statt selbst stundenlang verschiedene Angebote zu vergleichen, übernimmt das dein*e Makler*in für dich. Er oder sie kennt die Vor- und Nachteile der einzelnen Produkte und weiß, worauf es wirklich ankommt. Du sparst Zeit und bekommst trotzdem das beste Angebot.

Deine Risikosituation analysieren

Hast du dich schon mal gefragt, ob du wirklich ausreichend versichert bist? Viele Menschen wissen gar nicht, welche Versicherungen für ihre Lebenssituation sinnvoll sind und welche sie sich sparen können. Ein*e Versicherungsmakler*in analysiert deine persönliche Situation und zeigt dir, wo du gut abgesichert bist und wo vielleicht noch Lücken bestehen. So triffst du informierte Entscheidungen, ohne dich selbst durch komplizierte Bedingungswerke kämpfen zu müssen.

Deine Verträge prüfen

Falsche Angaben oder Fehler in einem Versicherungsvertrag können im Schadensfall fatale Folgen haben. Das klingt drastisch, ist aber leider Realität: Die Versicherungsbranche ist noch wenig digitalisiert, viele Schritte laufen manuell ab und dabei können einfache Fehler passieren. Dein*e Versicherungsmakler*in prüft deine Polizzen auf Richtigkeit und Vollständigkeit. So stellst du sicher, dass du im Ernstfall wirklich den Schutz bekommst, für den du bezahlst.

Dich im Schadensfall unterstützen

Gerade dann, wenn es wirklich darauf ankommt, willst du jemanden in deiner Ecke wissen. Ein*e Versicherungsmakler*in steht auf deiner Seite, wenn du einen Schaden meldest, und hilft dir, deine Ansprüche gegenüber der Versicherung durchzusetzen. Das ist ein zentraler Vorteil gegenüber dem Direktabschluss bei einer Versicherungsgesellschaft, wo du im Streitfall alleine dastehst.

Ordnung in deine Versicherungen bringen

Ein*e gute*r Versicherungsmakler*in behält den Überblick über alle deine Verträge und sorgt dafür, dass deine Daten immer aktuell sind. Ob Adressänderung, neue IBAN oder ein neuer Name nach der Heirat: Dein*e Makler*in meldet das für dich an die Versicherungen. Klassische Makler*innen stellen dir dafür eine Versicherungsmappe zusammen, digitale Lösungen wie die Versicherungs-App Sophia bieten das bequem in einer App.

Wie kannst du eine Versicherung abschließen? Die 3 Wege im Vergleich

Eine Versicherung kann auf drei Wegen abgeschlossen werden: direkt bei der Versicherungsgesellschaft, über unabhängige Versicherungsmakler*innen oder über eine digitale Versicherungslösung wie die Versicherungs-App Sophia. Die Wege unterscheiden sich vor allem in der Beratungsqualität, der Unabhängigkeit und dem Eigenaufwand. Welcher der richtige für dich ist, hängt davon ab, wie viel Unterstützung du dir wünschst und wie unabhängig deine Beratung sein soll.

Direkt bei der Versicherung abschließen

Du kannst eine Versicherung direkt beim Versicherungsunternehmen abschließen, entweder online oder persönlich vor Ort.

Die Nachteile überwiegen jedoch meistens. Die Versicherungsvertreter*innen arbeiten für die Versicherung, nicht für dich. Das bedeutet: Sie können dir ausschließlich die Produkte ihres eigenen Unternehmens anbieten, egal ob diese wirklich am besten zu deiner Situation passen. Und wenn es im Schadensfall zu Streitigkeiten kommt, fehlt dir eine unabhängige Person, die deine Interessen durchsetzt.

Beim Versicherungsmakler abschließen

Ein*e unabhängige*r Versicherungsmakler*in holt Angebote von verschiedenen Gesellschaften ein und findet das für dich passende Produkt. Dank Ausbildung und Berufserfahrung versteht er oder sie auch kompliziert formulierte Verträge und weiß, auf welche Details es wirklich ankommt.

Ehrlich gesagt gibt es aber auch hier keine Garantie auf absolute Neutralität. Auch Makler*innen sind Menschen: Persönliche Sympathien zu bestimmten Versicherungsgesellschaften oder unterschiedlich hohe Provisionen können manchmal eine Rolle spielen. Und kein Mensch kann jedes Produkt am gesamten Markt kennen. Das bedeutet nicht, dass eine Beratung durch Makler*innen schlecht ist, aber es lohnt sich, das im Hinterkopf zu behalten.

Online abschließen mit einer Versicherungs-App

Eine weitere Möglichkeit ist, Versicherungen online abzuschließen. Du könntest das selbst über ein Vergleichsportal machen, aber das bedeutet viel Eigenaufwand und du verzichtest dabei auf wichtigen Expert*inneninput. Zum Glück gibt es eine bessere Alternative: die Versicherungs-App Sophia.

Sophia funktioniert wie eine echte Versicherungsmaklerin. Sie analysiert deinen Versicherungsbedarf, schlägt die besten Produkte für deine Lebenssituation vor und behält den Überblick über alle deine Verträge. Provisionen oder persönliche Beziehungen zu bestimmten Gesellschaften spielen für Sophias Algorithmus keine Rolle. Und anders als bei vielen traditionellen Versicherungsmakler*innen brauchst du für Sophia keine Maklervollmacht.

📕 Wenn du mehr über die Versicherungs-App Sophia erfahren möchtest, dann wirf einen Blick in unseren Blogpost So funktioniert die Versicherungs-App Sophia

Direkt bei der Versicherung Traditionelle*r Versicherungsmakler*in Versicherungs-App Sophia
Unabhängige Beratung
Breites Angebot
Unterstützung im Schadensfall Bedingt
Kein Einfluss von Provisionen Bedingt
Jederzeit verfügbar
Keine Maklervollmacht notwendig

Was kostet ein Versicherungsmakler?

In der Regel kostet ein*e Versicherungsmakler*in dir direkt nichts. Die Vergütung erfolgt meist über eine Provision, die die Versicherungsgesellschaft zahlt und die bereits im Versicherungsbeitrag eingerechnet ist. Daneben gibt es das Honorarmodell (ca. 50 bis 100 € pro Stunde) und ein Mischmodell mit zusätzlicher Servicepauschale (ca. 50 bis 80 € pro Jahr).

📊 Datengrundlage: Die genannten Provisions- und Honorarsätze basieren auf unserer eigenen Markterfahrung als lizenzierte Versicherungsmakler sowie auf dem gesetzlichen Rahmen für Vermittlungsentgelte nach § 30 MaklerG. Da weder das Gesetz noch die unverbindlichen Kalkulations- und Honorarrichtlinien der WKO feste Sätze vorschreiben, handelt es sich bei den genannten Werten um marktübliche Richtwerte. Die tatsächliche Höhe hängt von Makler*in, Sparte und individueller Vereinbarung ab.

Modell 1: Provision

Das weitaus verbreitetste Modell ist die Provision. Die Versicherungsgesellschaft bezahlt dem/der Makler*in eine Vergütung für den Abschluss und die laufende Betreuung deines Vertrags. Diese Kosten sind bereits im Versicherungsbeitrag eingerechnet. Es gibt zwei Arten: die Abschlussprovision, die einmalig beim Vertragsabschluss anfällt, und die Bestandsprovision, also eine laufende Zahlung der Versicherung für die Betreuung deines Vertrags. Für dich als Kund*in bedeutet das in der Regel: Du zahlst nichts extra. Die Höhe der Provision variiert je nach Versicherungsart und Gesellschaft stark. Üblich sind zum Beispiel für eine Haushaltsversicherung rund 25% der Versicherungs-Netto-Prämie als Bestandsprovision.

Modell 2: Honorar

Ein*e Versicherungsmakler*in darf auch ein Honorar direkt mit dir verrechnen, das ist gesetzlich ausdrücklich erlaubt. Dieses Modell ist seltener, kann aber sinnvoll sein: zum Beispiel bei sehr komplexen Absicherungssituationen oder wenn du ausdrücklich eine provisionsfreie Beratung möchtest. Du zahlst dann einen vereinbarten Betrag direkt an dein*e Makler*in, unabhängig davon, welche Versicherung du am Ende abschließt. Richtwerte hierfür sind ca. 50 bis 100 € pro Stunde.

Modell 3: Mischmodell (Provision & Servicepauschale)

Manche Makler*innen kombinieren beide Ansätze. Sie erhalten weiterhin Provision von der Versicherungsgesellschaft und verrechnen zusätzlich eine jährliche Servicepauschale direkt mit dir. Dafür bekommst du klar definierte Leistungen: regelmäßige Vertragschecks, Begleitung im Schadensfall oder persönliche Beratungsgespräche. Der Vorteil für dich: Du weißt genau, was du bekommst, und dein*e Makler*in ist nicht ausschließlich von Provisionslogik abhängig. Das kann den Interessenskonflikt, der beim reinen Provisionsmodell entstehen kann, zumindest ein Stück weit reduzieren. Ein Richtwert für die Servicepauschale ist rund 50 bis 80 € pro Jahr.

Maklervollmacht und Kündigung: Was du wissen musst

Die Maklervollmacht regelt, was ein*e Versicherungsmakler*in in deinem Namen tun darf: von der einfachen Auskunftsvollmacht bis zur vollumfänglichen Vollmacht für Abschlüsse und Kündigungen. Rechtlich handelt es sich um einen Bevollmächtigungsvertrag (§ 1002 ff ABGB). Das Betreuungsverhältnis kann jederzeit und ohne Angabe von Gründen beendet werden, ohne dass bestehende Versicherungsverträge davon betroffen sind.

Die drei Arten von Vollmachten

  1. Auskunftsvollmacht (auch Lesevollmacht oder Leseermächtigung genannt): Dein*e Makler*in darf Informationen zu deinen bestehenden Verträgen einholen, aber nichts daran verändern. Das ist die schmalste Form der Vollmacht und sinnvoll, wenn du einfach nur einen Überblick über deine Versicherungssituation bekommen möchtest.
  2. Anlassbezogene Vollmacht (z.B. Abschlussvollmacht): Diese Vollmacht ist eng begrenzt auf einen ganz bestimmten Zweck. Zum Beispiel: Dein*e Makler*in darf in deinem Namen genau einen bestimmten Vertrag bei einem bestimmten Versicherer abschließen, aber sonst nichts weiter.
  3. Vollumfängliche Vollmacht (klassische Maklervollmacht): Das ist das weitreichendste Modell. Dein*e Makler*in darf so gut wie alles mit deinen Versicherungen tun: Verträge abschließen, kündigen, Einsicht nehmen und Änderungen vornehmen. Das erfordert entsprechendes Vertrauen, ist aber auch das komfortabelste Modell für eine umfassende Betreuung.

Versicherungsmakler kündigen: So geht das

Du kannst das Betreuungsverhältnis mit deinem*deiner Makler*in jederzeit beenden, ganz ohne Angabe von Gründen. Deine bestehenden Versicherungsverträge bleiben dabei vollständig in Kraft und es wechselt lediglich die Betreuung.

So funktioniert es: Du widerrufst die Vollmacht schriftlich per E-Mail an deinen*deine Makler*in sowie an die betroffenen Versicherungen. Danach kannst du entweder eine*n neue*n Makler*in beauftragen oder deine Verträge selbst weiterführen.

Klassischer Makler oder digitaler Versicherungsmakler? Das sind die Unterschiede

Klassische Versicherungsmakler*innen beraten persönlich und eignen sich besonders für komplexe Absicherungsfragen. Online-Vergleichsportale bieten Selbstbedienung ohne Beratung. Digitale Versicherungsmakler*innen wie die Versicherungs-App Sophia kombinieren unabhängige Beratung, breiten Marktvergleich und digitale Verwaltung – jederzeit verfügbar, ohne Maklervollmacht.

Klassische Versicherungsmakler*innen beraten dich persönlich, entweder bei dir zu Hause, im Büro oder per Video-Call. Du hast eine feste Ansprechperson, die deine Situation kennt und dich langfristig begleitet. Das ist ideal, wenn du komplexe Absicherungsfragen hast oder einfach lieber mit einem Menschen sprichst.

Online-Vergleichsportale sind rechtlich gesehen ebenfalls Versicherungsmakler, bieten aber in der Regel kaum persönliche Beratung. Du vergleichst selbst, entscheidest selbst und schließt selbst ab. Das funktioniert gut, wenn du genau weißt, was du willst. Wer sich aber noch nicht sicher ist, welche Versicherung wirklich passt, ist hier schnell überfordert.

Versicherungs-Apps, wie z.B. Sophia, verbinden das Beste aus beiden Welten. Du bekommst eine digitale Versicherungsmappe, eine laufende Analyse deines Versicherungsbedarfs und Zugang zu einem breiten Angebot, bequem vom Handy aus. Bei Fragen stehen dir Support-Mitarbeiter*innen auf verschiedenen Kanälen zur Verfügung. Der Eigenaufwand ist gering, die Beratungsqualität hoch.

Klassische Versicherungsmakler*innen Online-Vergleichsportale Versicherungs-Apps (z.B. Sophia)
Beratungstiefe Hoch Gering Hoch
Verfügbarkeit Eingeschränkt Jederzeit Jederzeit
Eigenaufwand Gering Hoch Gering
Persönlicher Kontakt/Beratung
Digitale Versicherungsmappe Teilweise
Keine Maklervollmacht notwendig
Kosten Provision, Honorar oder Mischmodell Provision App: kostenlos, Beratung: Provision

Unser Fazit: Lohnt sich ein unabhängiger Versicherungsmakler?

Ja, für die meisten Menschen lohnt sich eine unabhängige Maklerberatung. Du sparst Zeit, bekommst das für dich passende Angebot und hast im Schadensfall jemanden, der aktiv für dich eintritt. Wer das lieber digital und flexibel haben möchte, ist mit einer Lösung wie der Versicherungs-App Sophia gut aufgestellt: Sie kombiniert die Kompetenz einer echten Maklerin mit dem Komfort einer App, die jederzeit und überall für dich da ist. Du musst dich nicht mit komplizierten Verträgen herumschlagen oder stundenlang Tarife vergleichen. Sophia übernimmt das für dich.

Hinweis zur Unabhängigkeit: Wir sind unabhängige Versicherungsmakler und erhalten eine Provision, wenn du über uns einen Vertrag abschließt. Diese ist bereits in der Prämie enthalten, dir entstehen also keine zusätzlichen Kosten. Wir sind an keine Versicherung gebunden oder finanziell mit ihr verflochten.

FAQ zum Versicherungsmakler in Österreich

In der Regel ja. Im Standardmodell erhalten Versicherungsmakler*innen eine Provision direkt von der Versicherungsgesellschaft, die bereits im Versicherungsbeitrag eingerechnet ist. Somit entstehen für dich als Kund*in keine zusätzlichen Kosten. Diese Provision setzt sich meist aus einer einmaligen Abschlussprovision beim Vertragsabschluss und einer laufenden Bestandsprovision für die fortlaufende Betreuung zusammen (z.B. rund 25% der Netto-Prämie bei einer Haushaltsversicherung). Neben diesem Standardmodell gibt es zwei Alternativen: Beim Honorarmodell zahlst du direkt an deine*n Makler*in, üblich sind ca. 50 bis 100 € pro Stunde. Das lohnt sich vor allem bei komplexen Absicherungssituationen oder wenn du eine provisionsfreie Beratung möchtest. Beim Mischmodell kommt zur Provision zusätzlich eine jährliche Servicepauschale von etwa 50 bis 80 € für klar definierte Betreuungsleistungen hinzu. Welches Modell zur Anwendung kommt, vereinbarst du individuell mit deinem*deiner Makler*in.

Versicherungsmakler*innen verdienen ihr Geld über drei mögliche Vergütungsmodelle. Am weitesten verbreitet ist die Provision, die die Versicherungsgesellschaft für den Abschluss und die laufende Betreuung deines Vertrags zahlt. Dabei wird zwischen der einmaligen Abschlussprovision und der laufenden Bestandsprovision unterschieden. Die Höhe variiert stark je nach Versicherungssparte: Für eine Haushaltsversicherung sind beispielsweise rund 25% der Netto-Prämie als Bestandsprovision üblich, bei anderen Sparten wie Lebens- oder Krankenversicherungen können die Sätze abweichen. Da weder das Gesetz noch die Wirtschaftskammer feste Provisionssätze vorschreiben, handelt es sich dabei um marktübliche Richtwerte, die je nach Makler*in, Gesellschaft und individueller Vereinbarung schwanken. Alternativ kann ein*e Makler*in ein Honorar direkt mit dir verrechnen (ca. 50 bis 100 € pro Stunde) oder ein Mischmodell aus Provision und einer jährlichen Servicepauschale (ca. 50 bis 80 €) anbieten. In allen Fällen ist dein*e Makler*in gesetzlich verpflichtet, Interessenskonflikte offenzulegen und dir das für dich beste Produkt zu empfehlen – unabhängig von der Höhe der eigenen Provision.

Ja, das ist in Österreich gesetzlich ausdrücklich erlaubt und in § 30 MaklerG sowie den Standesregeln für Versicherungsvermittlung geregelt. Ein Honorarmodell ist besonders sinnvoll bei komplexen Absicherungssituationen, etwa wenn mehrere Verträge gleichzeitig optimiert werden sollen, oder wenn du ausdrücklich eine provisionsfreie Beratung möchtest, bei der die Empfehlung deines*deiner Makler*in völlig unabhängig von Abschlussprovisionen bleibt. Du zahlst dann einen vorab vereinbarten Betrag direkt an deine*n Makler*in – unabhängig davon, welche Versicherung du am Ende abschließt oder ob du überhaupt abschließt. Übliche Richtwerte liegen bei ca. 50 bis 100 € pro Stunde, wobei die genaue Höhe von Komplexität der Beratung, Region und individueller Vereinbarung abhängt. Wichtig: Dein*e Makler*in muss dich vorab transparent über das gewählte Vergütungsmodell informieren, damit du weißt, ob du zusätzlich zur ohnehin im Beitrag enthaltenen Provision zahlst oder stattdessen ein reines Honorarmodell nutzt.

Ein*e unabhängige*r Versicherungsmakler*in ist per Gesetz verpflichtet, keine Bindung an eine bestimmte Versicherungsgesellschaft einzugehen und stattdessen alle verfügbaren Tarife am Markt zu vergleichen, bevor er oder sie dir ein Produkt empfiehlt. Diese Unabhängigkeit ist kein freiwilliges Qualitätsmerkmal, sondern eine gesetzliche Pflicht nach der österreichischen Gewerbeordnung (§ 137 GewO) und den Standesregeln für Versicherungsvermittlung. Das unterscheidet Versicherungsmakler*innen grundlegend von Versicherungsvertreter*innen und Versicherungsagent*innen, die im Auftrag von Versicherungsgesellschaften arbeiten und nur deren Produkte anbieten dürfen. In der Praxis bedeutet Unabhängigkeit außerdem: Dein*e Makler*in darf keine Interessenskonflikte verschweigen, muss dir seine oder ihre Empfehlung nachvollziehbar begründen können (Stichwort “Best Advice”) und haftet persönlich bei Fehlberatung. Auch wenn Makler*innen für vermittelte Verträge eine Provision von der Versicherungsgesellschaft erhalten, darf diese die Produktauswahl laut Gesetz nicht beeinflussen – die Empfehlung muss ausschließlich an deinen Bedürfnissen ausgerichtet sein.

Versicherungsberater*in ist in Österreich keine eigene, gesetzlich reglementierte Berufsgruppe wie Versicherungsmakler*in oder Versicherungsvertreter*in. Der Begriff wird umgangssprachlich häufig für Versicherungsmakler*innen verwendet, weil beide unabhängig und im Kundeninteresse beraten. Wenn jemand sich offiziell als “Versicherungsberater*in” bezeichnet und dabei tatsächlich Versicherungen vermittelt und dafür eine Provision erhält, handelt es sich rechtlich meist trotzdem um eine Tätigkeit als Versicherungsmakler*in mit denselben gesetzlichen Pflichten: gesetzliche Unabhängigkeit, umfassende Vergleichspflicht und persönliche Haftung bei Fehlberatung. Der Unterschied liegt also weniger in der Tätigkeit selbst als in der Bezeichnung. Willst du sichergehen, dass du es mit einer tatsächlich unabhängigen und befähigten Person zu tun hast, kannst du die Gewerbeberechtigung kostenlos über die öffentliche GISA-Abfrage prüfen. Dort siehst du, ob die Person offiziell als Versicherungsmakler*in registriert ist, unabhängig davon, welche Berufsbezeichnung sie selbst verwendet.

Ein*e Versicherungsagent*in in Österreich vermittelt Versicherungsprodukte im Auftrag mehrerer Versicherungsgesellschaften gleichzeitig – anders als Versicherungsvertreter*innen, die ausschließlich für ein einziges Unternehmen tätig sind. Trotz der Zusammenarbeit mit mehreren Gesellschaften handelt ein*e Versicherungsagent*in weiterhin im wirtschaftlichen Interesse dieser Gesellschaften, nicht in deinem: Er oder sie vergleicht in der Regel nur die Produkte der Gesellschaften, mit denen eine Vertretungsvereinbarung besteht, nicht den gesamten verfügbaren Markt. Das unterscheidet Versicherungsagent*innen grundlegend von Versicherungsmakler*innen, die gesetzlich verpflichtet sind, alle verfügbaren Tarife am Markt zu vergleichen und ausschließlich in deinem Interesse zu handeln. Für dich als Kund*in bedeutet das: Eine Beratung durch eine*n Versicherungsagent*in kann hilfreich sein, wenn du bereits weißt, welches Produkt du willst, ersetzt aber keine unabhängige, marktweite Vergleichsberatung. Möchtest du sichergehen, dass du eine wirklich unabhängige Empfehlung bekommst, ist ein*e Versicherungsmakler*in oder eine unabhängige digitale Lösung wie die Versicherungs-App Sophia die passendere Wahl.

Versicherungsmakler*innen unterliegen in Österreich der Gewerbeordnung (§ 137 GewO) sowie den Standesregeln für Versicherungsvermittlung, einer Verordnung des Wirtschaftsministeriums. Zu den gesetzlichen Pflichten zählt zunächst der “Best Advice"-Standard: Dein*e Makler*in muss das Produkt empfehlen, das deinen Bedürfnissen am besten entspricht, unabhängig davon, welche Provision er oder sie dafür erhält, und muss diese Empfehlung aktiv begründen können. Außerdem sind Makler*innen zur lückenlosen schriftlichen Dokumentation jedes Beratungsgesprächs verpflichtet, müssen sich regelmäßig fortbilden, dürfen keine Interessenskonflikte verschweigen und haften persönlich, wenn eine Fehlberatung nachweisbar ist. Diese Pflichten unterscheiden Versicherungsmakler*innen von Versicherungsvertreter*innen und -agent*innen, für die solche umfassenden Vergleichs- und Dokumentationspflichten nicht in gleicher Form gelten, da sie im Auftrag der Versicherungsgesellschaften und nicht in deinem Interesse handeln. Für dich als Kund*in bedeuten diese Regeln vor allem eines: Du hast im Streitfall eine dokumentierte, nachvollziehbare Grundlage, auf die du dich berufen kannst.

Ein Beratungsprotokoll ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Dokument nach den Standesregeln für Versicherungsvermittlung, das ein*e Versicherungsmakler*in nach jedem Beratungsgespräch erstellen muss. Es hält fest, welche Bedürfnisse und welche persönliche Risikosituation besprochen wurden, welche Tarife und Anbieter verglichen wurden und aus welchem Grund am Ende eine bestimmte Empfehlung ausgesprochen wurde. Im Streitfall – etwa wenn im Schadensfall Uneinigkeit darüber entsteht, ob die Beratung angemessen war – schützt dieses Dokument beide Seiten, weil die Grundlage der Empfehlung nachvollziehbar schriftlich festgehalten ist. Für dich als Kund*in ist das Beratungsprotokoll außerdem eine gute Gelegenheit, die eigene Versicherungssituation noch einmal schriftlich zusammengefasst zu sehen und zu prüfen, ob alle relevanten Punkte tatsächlich besprochen wurden. Du solltest das Protokoll nach jedem Beratungsgespräch erhalten und bei Unklarheiten aktiv nachfragen, bevor du einen Vertrag unterschreibst – ein seriöses Beratungsgespräch verpflichtet dich dabei zu nichts.

Für die meisten Menschen ist eine unabhängige Maklerberatung sinnvoll, insbesondere in komplexen Lebenssituationen wie dem ersten eigenen Haushalt, einer Familiengründung, dem Kauf einer Immobilie oder dem Aufbau einer selbstständigen Tätigkeit – in solchen Phasen ändert sich der Versicherungsbedarf oft grundlegend, und Fehler oder Lücken in bestehenden Verträgen fallen leicht unbemerkt durch. Wer bereits gut versichert ist, seine Verträge genau kennt und regelmäßig überprüft, kommt grundsätzlich auch ohne Makler*in aus. Wichtig zu wissen: Fehler in Versicherungsverträgen, etwa falsche Angaben oder fehlende Zusatzdeckungen, fallen oft erst im Schadensfall auf und dann kann es zu spät sein, sie zu korrigieren. Ein*e Versicherungsmakler*in kann solche Lücken im Vorfeld erkennen und dich im Ernstfall aktiv unterstützen. Wenn du hingegen lieber selbst vergleichst und den Überblick digital behalten möchtest, ohne eine persönliche Maklerbeziehung einzugehen, kann auch eine unabhängige digitale Lösung wie die Versicherungs-App Sophia eine sinnvolle Alternative sein.

Eine typische Erstberatung beginnt mit einer Analyse deiner persönlichen Lebenssituation und deiner bestehenden Versicherungen: Welche Verträge hast du bereits, wo bestehen möglicherweise Lücken, und welche Veränderungen stehen an? Anschließend identifiziert dein*e Makler*in Optimierungspotenzial, vergleicht passende Tarife verschiedener Anbieter und präsentiert dir eine konkrete Empfehlung inklusive Begründung, warum genau dieses Produkt zu deiner Situation passt. Das gesamte Gespräch wird in einem Beratungsprotokoll schriftlich dokumentiert, das du im Anschluss erhältst. Der Abschluss eines Vertrags ist dabei kein Muss: Eine seriöse Erstberatung ist unverbindlich, und du entscheidest in Ruhe, ob und welches Angebot du annimmst. Je nach Makler*in kann die Beratung persönlich vor Ort, telefonisch oder per Video-Call stattfinden. Digitale Lösungen wie die Versicherungs-App Sophia bilden diesen Ablauf digital ab: Die Bedarfsanalyse erfolgt direkt in der App, du bekommst passende Empfehlungen und kannst bei Bedarf zusätzlich telefonische Beratung in Anspruch nehmen.

Eine Maklervollmacht ist keine gesetzliche Pflicht, aber viele klassische Makler*innen benötigen sie, um dich vollständig betreuen und in deinem Namen mit Versicherungsgesellschaften kommunizieren zu können. Rechtlich handelt es sich um einen Bevollmächtigungsvertrag nach § 1002 ff ABGB. Es gibt drei Abstufungen: die Auskunftsvollmacht, die deinem*deiner Makler*in nur erlaubt, Informationen zu deinen bestehenden Verträgen einzuholen, die anlassbezogene Vollmacht, die eng auf einen bestimmten Zweck wie einen einzelnen Vertragsabschluss begrenzt ist, und die vollumfängliche Maklervollmacht, die Abschlüsse, Kündigungen und Änderungen umfasst. Wichtig zu wissen: Die Vollmacht ist unabhängig von deinen eigentlichen Versicherungsverträgen – du kannst sie jederzeit schriftlich widerrufen, ohne dass deine bestehenden Verträge davon betroffen sind. Nicht jede Beratungsform erfordert übrigens eine Vollmacht: Digitale Lösungen wie die Versicherungs-App Sophia funktionieren beispielsweise ganz ohne klassische Maklervollmacht, wodurch du jederzeit die volle Kontrolle über deine Verträge behältst.

Ein guter Ausgangspunkt sind Empfehlungen aus deinem Bekanntenkreis sowie Online-Bewertungen. Achte dabei aber nicht nur auf die Sternebewertung, sondern auch darauf, was Kund*innen konkret über die Beratungsqualität schreiben. Wichtiger ist: Prüfe, ob die Person eine nachgewiesene Befähigung hat, das kannst du kostenlos über die öffentliche GISA-Abfrage der Wirtschaftskammer nachsehen. Seriöse Versicherungsmakler*innen legen ihre Vergütungsstruktur transparent offen, erklären dir verständlich, warum sie ein bestimmtes Produkt empfehlen, und drängen dich nicht zu einem schnellen Abschluss. Nimm dir außerdem Zeit für ein erstes unverbindliches Gespräch, um zu prüfen, ob die Chemie stimmt und ob deine Fragen wirklich verständlich beantwortet werden. Wer lieber digital unterwegs ist und nicht auf einen persönlichen Termin warten möchte, findet mit der Versicherungs-App Sophia eine moderne Alternative: unabhängige Beratung, ein breiter Marktvergleich von über 33 Versicherungen und digitale Verwaltung aller Verträge an einem Ort.

Sophia ist deine digitale Versicherungsmaklerin

Sophia und ihr Team begleiten dich durch alles rund um deine Versicherungen – digital und mit Herz 💛

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Screenshot der Versicherungs-App Sophia Screenshot der Versicherungs-App Sophia

Über Sophia (AIHPOS GmbH)

Sophia (AIHPOS GmbH) ist ein unabhängiger Versicherungsmakler (gem. § 94 Z 76 GewO 1994, GISA-Nr. 32225518; gewerberechtlicher Geschäftsführer: Karl Haas). Sophia vermittelt Tarife von über 33 österreichischen Versicherern. Wir sind an keinem Versicherungsunternehmen beteiligt – und umgekehrt. Sophia finanziert sich durch Vermittlungsprovisionen, die von den Versicherern bezahlt werden und bereits in der Versicherungsprämie enthalten sind.

Aufsichtsbehörde: Magistrat Graz und gem. ECG Finanzmarktaufsicht (FMA)

Bekannt aus: Die Presse, Kleine Zeitung, Trending Topics

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