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title: 'Private Krankenversicherung Kosten: 8-300 €/Monat | Sophia'
description: 'Optionstarif ab 8 €, Sonderklasse ab 80 €, Privatarzt ab 35 €: Was eine PKV in Österreich 2026 kostet. Alle 6 Kostenfaktoren, Rechenbeispiele und 9 Spartipps.'
created_at: '2024-02-19'
updated_at: '2026-09-04'
author: 'Sebastian Peischl (Mitgründer & Geschäftsführer)'
reviewer: 'Karl Haas (Gewerberechtlicher Geschäftsführer & Versicherungsmakler)'
url: 'https://www.hi-sophia.at/blog/private-krankenversicherung-kosten/'
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# Was kostet eine private Krankenversicherung in Österreich?


_Verfasst von Sebastian Peischl · Fachlich geprüft von Karl Haas, Gewerberechtlicher Geschäftsführer & Versicherungsmakler (GISA-Nr. 32225518) · Zuletzt aktualisiert: 04.09.2026_



Eine [private Krankenversicherung in Österreich](/private-krankenversicherung/) kostet zwischen 8 € und über 300 € pro Monat. Ein
Optionstarif (Sonderklasse nach Unfall) ist bereits ab 8 €/Monat erhältlich, eine volle Sonderklasse-Versicherung ab rund 80 €/Monat, eine
Privatarzt-Versicherung ab 35 €/Monat. Wer als 26-Jährige in Wien die volle Sonderklasse mit Privatarzt-Versicherung und Baby-Option
kombiniert, zahlt rund 130 €/Monat. Zur Einordnung: Ein einziger Tag Sonderklasse im Krankenhaus kostet als Selbstzahler\*in rund 80 € – so
viel wie ein ganzer Monat Versicherungsschutz. Wie hoch deine monatlichen Kosten ausfallen, hängt vor allem von sechs Faktoren ab. In diesem
Ratgeber erfährst du, welche 6 Faktoren den Preis bestimmen, was die einzelnen Bausteine kosten und wie du mit 9 konkreten Tipps bis zu 20%
sparst.

## Inhalt

- PKV-Kosten 2026 im Überblick: Alle Preise auf einen Blick
- Welche 6 Faktoren bestimmen die PKV-Kosten?
- Was kosten die einzelnen Bausteine? Richtwerte für 2026
- Wie günstig ist der Einstieg in die PKV? Optionstarif ab 8 €/Monat
- Wie kannst du bei den PKV-Kosten sparen? 9 Tipps
- Unser Fazit: Was eine PKV in Österreich wirklich kostet
- FAQ zu den Kosten der privaten Krankenversicherung


## PKV-Kosten 2026 im Überblick: Alle Preise auf einen Blick

Die monatlichen Kosten einer Krankenzusatzversicherung in Österreich starten **ab 8 €/Monat für einen Optionstarif** (Sonderklasse nach
Unfall) und reichen bis über 300 € für eine umfassende Familienabsicherung. Eine **volle Sonderklasse-Versicherung kostet ab 80 €/Monat**,
eine **Privatarzt-Versicherung ab 35 €/Monat**, eine **Zahnzusatzversicherung ab 30 €/Monat**. Wie hoch deine Prämie konkret ausfällt, hängt
von sechs Faktoren ab: Deckung, Gesundheitszustand, Wohnort, gesetzliche Krankenversicherung, Alter bei Abschluss und Selbstbehalt.

Was diese Preise im Detail bestimmt, welche Bausteine was kosten und wie du sparst, liest du in den nächsten Abschnitten.

**🤝 Hinweis zur Unabhängigkeit**: Als unabhängige Versicherungsmakler erhalten wir eine Provision, wenn du über uns einen Vertrag
abschließt – diese ist bereits in der Prämie enthalten und verursacht keine Zusatzkosten für dich. Alle Kosten- und Rabattangaben in diesem
Artikel basieren zudem auf einem Tarifvergleich der 10 aktiven PKV-Anbieter in Österreich.

📕 Wenn du dich allgemein zum Thema Zusatzversicherung informieren möchtest, dann lies dir unseren
[umfassenden Ratgeber zur privaten Krankenversicherung in Österreich](/private-krankenversicherung/) durch.



## Welche 6 Faktoren bestimmen die PKV-Kosten?

Sechs Faktoren bestimmen die Kosten deiner privaten Krankenversicherung: die gewählte Deckung, dein Gesundheitszustand, dein Wohnort, deine
gesetzliche Krankenversicherung, dein Alter bei Vertragsabschluss und der vereinbarte Selbstbehalt. Den größten Einfluss hat die Deckung –
zwischen einem Optionstarif und einem Komplettpaket liegen über 130 €/Monat. Am zweitstärksten wirkt das Alter bei Abschluss, weil es die
Prämie über die gesamte Vertragslaufzeit festlegt. Zusammen können die sechs Faktoren mehrere hundert Euro Unterschied pro Monat ausmachen.

### 1\. Die gewählte Deckung

Die gewählte Deckung ist der stärkste Kostenhebel bei der privaten Krankenversicherung. Zwischen einem einzelnen Optionstarif ab 8 €/Monat
und einem Paket aus voller Sonderklasse, Privatarzt- und Zahnzusatzversicherung liegen über 130 €/Monat. Entscheidend sind drei Dinge: wie
viele Bausteine du kombinierst, welche Leistungsstufe du innerhalb eines Bausteins wählst (bei der Sonderklasse gibt es vier) und wie hoch
die jährliche Deckungssumme ist. Was die einzelnen Bausteine kosten, siehst du in der Preistabelle weiter unten.

Welcher Baustein sich für welche Lebenssituation wirklich rechnet, klärt unser Ratgeber zu den
[Leistungen der privaten Krankenversicherung](/private-krankenversicherung/) – hier geht es ausschließlich darum, wie sich die einzelnen
Bausteine auf deine Prämie auswirken.

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**❇️ Unser Tipp:**


**Wichtig**: Je mehr Leistungen du wählst, desto höher fallen die monatlichen Kosten deiner Krankenzusatzversicherung aus. Überlege dir
daher gut, welche Deckungen für dich unverzichtbar sind und welche nur ein „Nice-to-have“ darstellen.


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### 2\. Dein Gesundheitszustand

Dein Gesundheitszustand entscheidet nicht nur darüber, ob du eine private Krankenversicherung bekommst, sondern auch, was sie kostet. Stuft
der Versicherer dein Risiko höher ein, kann der Prämienzuschlag je nach Befund zwischen 25% und 300% liegen. Bewertet werden BMI,
Vorerkrankungen, Lebensstil und die familiäre Krankengeschichte. Wie der Antragsprozess abläuft und was bei Vorerkrankungen möglich ist,
erklären wir im [PKV-Ratgeber](/private-krankenversicherung/).

### 3\. Dein Wohnort in Österreich

Je nach Bundesland sind die Kosten für die Privatversicherung unterschiedlich. Das liegt daran, dass die Behandlungskosten innerhalb von
Österreich je nach Bundesland variieren. Wenn du in Wien lebst, musst du mit den höchsten Kosten rechnen, im Burgenland sind sie dagegen
meistens am niedrigsten.

### 4\. Deine gesetzliche Krankenversicherung (ÖGK, SVS, BVAEB)

Wie viel deine gesetzliche Krankenversicherung erstattet, bestimmt direkt, wie hoch dein privater Beitrag ausfällt. Die BVAEB rechnet
Wahlarztkosten nach einem höheren Kassentarif ab als ÖGK und SVS – du bekommst mehr zurück und brauchst entsprechend weniger private
Deckung. In Oberösterreich decken einzelne Spezialversicherer sogar Teile der Sonderklasse ab. Welche Kasse was übernimmt, zeigt unser
Vergleich von [gesetzlicher und privater Krankenversicherung](/blog/private-gesetzliche-krankenversicherung/).

### 5\. Dein Alter bei Vertragsabschluss

Auch dein Alter spielt eine große Rolle bei den PKV-Kosten. Die Faustregel lautet: Je jünger du beim Abschluss bist, desto günstiger ist
deine Prämie und das bleibt auch so im Alter.

Warum ist das so? Das Zauberwort heißt **Alterungsrückstellung** (umgangssprachlich auch Altersrückstellung und in der
Versicherungsmathematik auch Deckungsrückstellung genannt). Hier eine einfache Erklärung: In jungen Jahren zahlst du bewusst mehr ein, als
du tatsächlich an Gesundheitsleistungen brauchst. Zum Beispiel: Du zahlst 100 € im Monat, obwohl du nur Leistungen im Wert von 50 € in
Anspruch nimmst. Die übrigen 50 € werden angespart. Dieses angesparte Geld wird im Alter verwendet, wenn deine Gesundheitskosten steigen. So
bleibt dein monatlicher Beitrag stabil.

**ℹ️ Ein Beispiel:**

- Abschluss mit 25 Jahren → viel Zeit für Rückstellungen → Beitrag bleibt langfristig niedrig.
- Abschluss mit 40 Jahren → weniger Zeit zum Ansparen → deutlich höhere Anfangskosten.

**Fazit**: Je früher du dich für eine private Krankenversicherung entscheidest, desto niedriger bleiben deine Kosten über die Jahre hinweg.

![Ein Liniendiagramm zeigt die Kostenentwicklung einer Krankenzusatzversicherung in Abhängigkeit vom Alter bei Vertragsabschluss.](/blog/private-krankenversicherung-kosten/preisentwicklung-private-krankenversicherung.7d3dca62010b09132868d93b8f817a66e809834247e4223a65d338d042443268.png "Die Grafik zeigt dir schematisch, wie sich die Kosten deiner Krankenzusatzversicherung in Abhängigkeit vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses entwickeln.")

### 6\. Dein Selbstbehalt

Der [Selbstbehalt](/versicherungs-wiki/selbstbehalt/) ist ein wichtiger Faktor, wenn es um die Kosten deiner privaten Krankenversicherung
geht. **Grundregel**: Je höher der Selbstbehalt, desto niedriger die monatliche Prämie und umgekehrt.

Selbstbehalte gibt es vor allem bei diesen Bausteinen: Sonderklasse-Versicherung (stationär), Privatarzt-Versicherung (ambulant) und
Zahnzusatzversicherung.

[**Selbstbehalt-Modelle in der Sonderklasse-Versicherung**](/blog/private-krankenversicherung-selbstbehalt/): Es gibt verschiedene Modelle,
die deine Kosten unterschiedlich beeinflussen. Hier eine Übersicht (sortiert nach steigenden Kosten für die Versicherung):

- Variabler Selbstbehalt: Die Höhe richtet sich nach dem Bundesland. In Wien ist er am höchsten, im Burgenland am niedrigsten.
- Fixer Selbstbehalt: Ein fester Betrag, unabhängig vom Bundesland.
- Kein Selbstbehalt: Du zahlst im Leistungsfall nichts zusätzlich, dafür ist die Prämie entsprechend hoch.

Gut zu wissen: Viele Tarife sehen keinen Selbstbehalt bei Unfall, schwerer Krankheit und Entbindung vor. Für Kinder gilt meist nur der halbe
Selbstbehalt.

**Selbstbehalt bei Privatarzt- & Zahnzusatzversicherung**: Hier ist der Selbstbehalt meist prozentual geregelt. Das heißt: Deine
Pflichtversicherung übernimmt einen Teil und die Zusatzversicherung deckt zwischen 50% und 100% der verbleibenden Kosten (je nach gewähltem
Tarif).



## Was kosten die einzelnen Bausteine? Richtwerte für 2026

Als Orientierung für eine 30-jährige Person kostet ein Optionstarif ab 8 €/Monat, eine volle Sonderklasse-Versicherung ab 80 €/Monat, eine
Privatarzt-Versicherung ab 35 €/Monat, eine Zahnzusatzversicherung ab 30 €/Monat und eine Tagegeld-Versicherung ab 15 €/Monat. Die
Baby-Option ist bei mehreren Anbietern kostenlos inkludiert, sonst kostet sie bis zu 6 €/Monat. Deine tatsächliche Prämie hängt von Alter,
Gesundheitszustand, gesetzlicher Krankenversicherung und Wohnort ab.

**📊 Datengrundlage**: Die Kosten- und Rabattangaben basieren auf einem Tarifvergleich der 10 in Österreich aktiven PKV-Anbieter
([Allianz](/blog/private-krankenversicherung-allianz/), [Uniqa](/blog/private-krankenversicherung-uniqa/),
[Merkur](/blog/private-krankenversicherung-merkur/), [Generali](/blog/private-krankenversicherung-generali/),
[Wiener Städtische](/blog/private-krankenversicherung-wiener-staedtische/), [Grawe](https://www.grawe.at/krankenversicherung/),
[Muki](/blog/private-krankenversicherung-muki/), [Donau](https://www.donauversicherung.at/privatkunden/gesundheit),
[ERGO](https://ergo-versicherung.at/gesundheit) und
[Wüstenrot](https://www.wuestenrot.at/de/versicherungen/krankenversicherung/primamed.html);
[VVO 2025](https://vvonet.vvo.at/vvo/vvonet_website.nsf/sysPages/Jahresbericht_2025.html/$file/VVO_Jahresbericht_2025_Gesamt.pdf); Stand
Juli 2026). Die Richtwerte gelten für 30-jährige Personen; individuelle Prämien können je nach Versicherer und Tarifblatt abweichen.

|                                                                                                 | **Leistung**                                                                                                               | **Preis**                                                                                                      | **Relevanz**  | **Unsere Anmerkung**                                                                                                                                                                                               |
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| [**Sonderklasse-Versicherung**](/blog/sonderklasse-private-krankenversicherung/)                | Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, Privatklinik, kürzere Wartezeiten für Operationen, freie Arztwahl für Operationen | Ab 8 € pro Monat (Optionstarif: Sonderklasse nach Unfall); Ab 80 € pro Monat (volle Sonderklasse-Versicherung) | 🚨 Hoch        | Schützt dich vor teuren Spitalskosten und gibt dir Zugang zu den besten Behandlungen im Krankenhaus. Im Ernstfall bekommt man unbegrenzt Leistung.                                                                 |
| [**Baby-Option**](/blog/private-krankenversicherung-baby-option/)                               | Kind bekommt nach Geburt eine PKV ohne Gesundheitsprüfung                                                                  | 0 bis 6 € pro Monat, bei mehreren Anbietern bereits inkludiert                                                 | 🚨 Hoch        | Zusatz zur Sonderklasse-Versicherung. Garantiert deinem zukünftigen Kind eine PKV ohne Gesundheitsprüfung.                                                                                                         |
| [**Privatarzt-Versicherung**](/blog/privatarzt-private-krankenversicherung/)                    | Freie Wahl deiner Ärztin/deines Arztes, schnellere Termine, Kostenübernahmen von Physio-, Psychotherapie, Medikamenten     | Ab 25 € pro Monat                                                                                              | ⏳ Mittel      | Nur sinnvoll, wenn du oft Privatärzte nutzt. Gedeckelte Leistungen: Du bekommst meist nur so viel zurück, wie du einzahlst.                                                                                        |
| [**Zahnzusatzversicherung**](/blog/zahnzusatzversicherung/)                                     | Zahnerhalt, Zahnersatz, Mundhygiene, kieferorthopädische Behandlungen                                                      | Ab 30 € pro Monat                                                                                              | 📘 Niedrig     | Hohe laufende Kosten, gedeckelte Leistungen. In jungen Jahren meist noch kein Bedarf. Kann auch noch später abgeschlossen werden.                                                                                  |
| [**Tagegeld-Versicherung**](/blog/private-krankenversicherung-krankenhaustagegeld-krankengeld/) | Auszahlung von Geldbetrag bei Spitalsaufenthalt oder Arbeitsunfähigkeit                                                    | Ab 15 € pro Monat                                                                                              | 📘 Niedrig     | Nur sinnvoll bei Verdienstausfall oder Zusatzkosten im Krankheitsfall.                                                                                                                                             |
| [**Vorsorgeleistungen**](/blog/private-krankenversicherung-vorsorge/)                           | Medizinische Check-ups, mentale Gesundheit, Wellness, Fitness, etc.                                                        | 4 bis 80 € pro Monat                                                                                           | 📘 Niedrig     | Zusatz zu anderen Tarifen. Nice-to-have. Wenn man die Leistungen regelmäßig nutzt, evtl. sinnvoll. Mehr dazu in unserem Ratgeber zu den [Vorsorgeleistungen der PKV](/blog/private-krankenversicherung-vorsorge/). |
| [**Reisekrankenversicherung**](/reiseversicherung/)                                             | Hilfe bei Notfällen im Ausland (Behandlung, Bergung, Rücktransport nach Österreich)                                        | Ab 5 € pro Monat als PKV-Baustein                                                                              | 🧭 Nach Bedarf | Eigenständiger Vertrag kostet ab 45 € pro Jahr. Nur sinnvoll, wenn man viel ins Ausland verreist. Sonst ist eine Reiseversicherung pro Reise günstiger.                                                            |



### Was kostet eine Sonderklasse-Versicherung pro Monat?

Die Sonderklasse-Versicherung gibt es in vier Leistungsstufen. Der günstigste Einstieg ist der Optionstarif (Sonderklasse nach Unfall) ab
rund 8 €/Monat. Eine volle Sonderklasse-Versicherung kostet ab rund 80 €/Monat und umfasst ein Ein- oder Zweibettzimmer, freie Arztwahl bei
Operationen, kürzere Wartezeiten und Zugang zu Privatkliniken. Je nach Alter, Gesundheitszustand und Wohnort kann die Prämie deutlich höher
ausfallen.

### Was kostet eine Privatarzt-Versicherung pro Monat?

Die Privatarzt-Versicherung kostet in Österreich ab rund 35 €/Monat. Die Prämie hängt von deinem Alter beim Abschluss, deinem
Gesundheitszustand und der gewählten Deckungssumme ab, die je nach Tarif zwischen 1.000 € und 11.000 € pro Jahr liegt. Für die meisten
reichen 1.500 € bis 2.000 €. Wer Privatarzt und Sonderklasse beim gleichen Anbieter abschließt, spart bis zu 10% Kombinationsrabatt.

### Was kostet ein Tag Sonderklasse ohne Versicherung?

Wer die Sonderklasse ohne Versicherung nutzt, zahlt die Aufzahlung selbst. Am
[LKH-Univ. Klinikum Graz](https://www.uniklinikumgraz.at/fileadmin/media/lkh-univ-klinikum-graz/Patienteninformationen/Frauenklinik/Geburtshilfe/Infoblatt_SKL_Selbstzahler_Entbindung.pdf)
liegt sie für ein Einbettzimmer bei rund 80 € pro Tag (Stand 2026). Die Sätze unterscheiden sich je nach Bundesland und Krankenhaus
deutlich. Zum Vergleich: Eine volle Sonderklasse-Versicherung kostet ab 80 €/Monat – der Gegenwert von einem einzigen Tag Selbstzahlung.

### Drei Rechenbeispiele: Was zahlen Lars, Lena und Timo?



<div class="table-responsive">
    <table class="table-sophia">
        <thead>
            <tr>
                <th scope="col" colspan="3" style="text-align: center;" ><strong>Kostenbeispiele von Lars, Lena und Timo </strong></th>
            </tr>
        </thead>
        <tbody>
            <tr>
                <th scope="row" style="min-width: 360px;"><strong>Lars, 24, Student in Graz</strong>
                    <p style="margin: 0.6rem 0 0 0;">Lars geht gern bouldern, spielt im Sommer Beachvolleyball und genießt sein Studienleben in Graz. Er ist gesund, fit und möchte für später gut vorbereitet sein. Im Moment fehlt ihm noch das nötige Kleingeld für eine umfangreiche Absicherung, aber er möchte jetzt schon mal günstig in die PKV einsteigen.</p>
                </th>
                <td style="min-width: 200px;"><a href="/blog/private-krankenversicherung-optionstarif/">Optionstarif</a> (Sonderklasse nach Unfall)</td>
                <td style="min-width: 180px;">8 € im Monat</td>
            </tr>
            <tr>
                <th scope="row"><strong>Lena, 26, Volksschullehrerin in Wien</strong>
                    <p style="margin: 0.6rem 0 0 0;">Lena arbeitet seit einem Jahr als Volksschullehrerin in Wien. Sie war bis jetzt ganz
                        schön glücklich allein, aber dann kam plötzlich Oskar und jetzt ist sie ganz schön glücklich mit Oskar. Jetzt kann
                        sie sich vorstellen, einmal Mama zu werden. Dann möchte sie sich während der Schwangerschaft sicher fühlen und
                        auch ihr Baby sicher wissen.</p>
                </th>
                <td>Volle Sonderklasse-Versicherung inkl. Baby-Option und Privatarzt-Versicherung</td>
                <td>130 € im Monat</td>
            </tr>
            <tr>
                <th scope="row"><strong>Timo, 36, Papa mit Familie aus Innsbruck</strong>
                    <p style="margin: 0.6rem 0 0 0;">Timo lebt mit seinem Partner und zwei Kindern in Innsbruck, hat einen Bürojob und
                        geht in seiner Freizeit am liebsten Mountainbiken oder im Winter Skifahren. Er möchte seine ganze Familie gut
                        versichert wissen.</p>
                </th>
                <td>Volle Sonderklasse-Versicherung und Privatarzt-Versicherung für Eltern und zwei Kinder</td>
                <td>300 € im Monat</td>
            </tr>
        </tbody>
    </table>
</div>




## Wie günstig ist der Einstieg in die PKV? Optionstarif ab 8 €/Monat

Der günstigste Einstieg in die private Krankenversicherung in Österreich ist der Optionstarif: Ab rund 8 €/Monat sicherst du dir Zugang zur
Sonderklasse im Krankenhaus, vorerst nur im Unfallfall – später kannst du ohne erneute Gesundheitsprüfung aufstocken. Entscheidend ist der
Zeitpunkt: Je jünger du beim Abschluss bist, desto niedriger bleibt deine Prämie ein Leben lang, dank der Alterungsrückstellung. Außerdem
frierst du deinen Gesundheitszustand ein und schützt dich vor späteren Risikoaufschlägen oder Ausschlüssen.

### Was ist ein Optionstarif und für wen lohnt er sich?

Ein [Optionstarif](/blog/private-krankenversicherung-optionstarif/) ist die günstigste Form der Sonderklasse-Versicherung: Ab rund 8 €/Monat
bist du im Krankenhaus abgesichert, allerdings nur nach einem Unfall. Der eigentliche Wert liegt im Upgrade-Recht – du kannst später ohne
neue Gesundheitsprüfung auf eine volle Sonderklasse-Versicherung wechseln. Sinnvoll ist das vor allem für junge und gesunde Menschen, die
sich günstige Konditionen sichern wollen, bevor eine Vorerkrankung dazwischenkommt.

Wenn sich deine Lebensumstände ändern – höheres Einkommen, Kinderwunsch oder einfach mehr Sicherheitsbedürfnis – kannst du auf eine volle
[Sonderklasse-Versicherung](/blog/sonderklasse-private-krankenversicherung/) upgraden. Dann bist du nicht nur bei Unfällen abgesichert,
sondern auch bei Krankheiten, Operationen und Schwangerschaft.

### Warum lohnt sich ein früher Abschluss?

Wenn du jung in die private Krankenversicherung einsteigst, profitierst du von günstigen Prämien und das ein Leben lang. Grund dafür ist die
sogenannte Alterungsrückstellung: Du zahlst in jungen Jahren bewusst mehr ein, als du an Leistungen brauchst. Der Überschuss wird für später
zurückgelegt und gleicht dann die steigenden Gesundheitskosten im Alter aus. Das sorgt dafür, dass deine **Beiträge auch mit 60+ noch
bezahlbar bleiben**, vorausgesetzt, du startest früh genug.

Der zweite Vorteil liegt in deinem Gesundheitszustand: Er ist entscheidend dafür, ob und zu welchen Konditionen du überhaupt eine
Krankenzusatzversicherung bekommst. **Je fitter du beim Abschluss bist, desto besser**. Denn Versicherer prüfen deinen Gesundheitszustand
genau und können bei Risiken entweder Zuschläge verlangen, Leistungen ausschließen oder dich ganz ablehnen.

Wenn du jung einsteigst, bist du meist gesund und sicherst dir deinen Versicherungsschutz dauerhaft. Selbst wenn sich dein
Gesundheitszustand später verschlechtert, kann dich der Versicherer weder kündigen
([§ 178i VersVG](https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10001979)) noch deine Prämie wegen deines
persönlichen Risikos erhöhen ([§ 178f Abs. 2 VersVG](https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1959/2/P178f/NOR12037716)). Was sich sehr wohl
ändern kann, sind die Prämien für alle Versicherten gemeinsam: Steigen die Kosten im Gesundheitswesen, dürfen Versicherer die Beiträge
anpassen. Dein individuelles Gesundheitsrisiko spielt dabei aber keine Rolle mehr – Anpassungen, die sich bloß auf dein Alter oder deinen
persönlichen Gesundheitszustand stützen, sind laut Gesetz unzulässig
([§ 178f Abs. 2 VersVG](https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1959/2/P178f/NOR12037716)).

### Was kostet eine private Krankenversicherung für Studenten?

Für Studierende in Österreich beginnt die private Krankenversicherung bei rund 8 €/Monat mit einem
[Optionstarif](/blog/private-krankenversicherung-optionstarif/) (Sonderklasse nach Unfall). Sie kommt immer zusätzlich zur gesetzlichen
Versicherung dazu. Wie Studierende gesetzlich abgesichert sind und was die
[Selbstversicherung für Studierende bei der ÖGK](https://www.gesundheitskasse.at/cdscontent/?contentid=10007.868713) kostet, erklären wir im
[Vergleich zur gesetzlichen und privaten Krankenversicherung](/blog/private-gesetzliche-krankenversicherung/). Der frühe Einstieg lohnt sich
doppelt: Du sicherst dir dauerhaft niedrige Konditionen und kannst später ohne neue Gesundheitsprüfung aufstocken.

## Wie kannst du bei den PKV-Kosten sparen? 9 Tipps

Die Kosten einer privaten Krankenversicherung lassen sich mit drei Rabatten und einem Zeitpunkt senken. Die Rabatte: Familienrabatt bis zu
6%, Kombinationsrabatt für Sonderklasse und Privatarzt beim gleichen Anbieter bis zu 10%, Gruppentarif über den Arbeitgeber bis zu 20%. Der
Zeitpunkt: Je früher du abschließt, desto niedriger bleibt die Prämie dauerhaft. Zusätzlich senkt ein höherer Selbstbehalt die monatlichen
Kosten, dafür zahlst du im Leistungsfall mehr selbst.

Hier kommen unsere 9 erprobten Tipps aus der Praxis:

### 1\. Familienrabatt nutzen (bis zu 6%)

Viele Versicherungsanbieter gewähren einen Familienrabatt, wenn alle Familienmitglieder über den gleichen privaten
Krankenversicherungsvertrag versichert sind. So kannst du **bis zu 6% sparen**. Die Bedingungen variieren je nach Anbieter: Bei manchen gibt
es den Rabatt für Partner\*in und Kinder, bei anderen nur für den/die Partner\*in.

### 2\. Kombinationsrabatt bei Sonderklasse und Privatarzt sichern (bis zu 10%)

Wenn du sowohl eine [Sonderklasse-Versicherung](/blog/sonderklasse-private-krankenversicherung/) als auch eine
[Privatarzt-Versicherung](/blog/privatarzt-private-krankenversicherung/) möchtest, kannst du durch das Abschließen beider Versicherungen
beim gleichen Anbieter ordentlich sparen. Je nach Versicherer ist ein **Kombinationsrabatt von bis zu 10% möglich**, wenn du beide Tarife
kombinierst.

### 3\. Gruppentarif über den Arbeitgeber nutzen (bis zu 20%)

Einige private Krankenversicherer bieten durch Kooperationen mit Unternehmen vergünstigte Gruppen-Krankenversicherungen an. Dein Arbeitgeber
kann dir so attraktive Tarife mit **bis zu 20% Rabatt auf die Prämie** ermöglichen. In einigen Fällen profitieren sogar Familienmitglieder
von diesen Vergünstigungen. Frag am besten nach, ob dein Unternehmen solche Vorteile bietet.

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**❇️ Unser Tipp:**


Wenn du Anspruch auf eine Gruppen-Krankenversicherung hast, ist der Sonderklasse-Tarif häufig Voraussetzung, um diesen Rabatt zu erhalten.
In vielen Fällen können auch deine Familienmitglieder von einem Nachlass profitieren. Wenn du also deine Kinder in die Versicherung
aufnehmen möchtest, kann es besonders sinnvoll sein, wenn der/die Mitarbeiter\*in (also du) eine Sonderklasse-Versicherung abschließt, da
hier zusätzliche Rabatte für die Familie möglich sind.


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### 4\. Früh einsteigen – mit dem Optionstarif ab 8 €

Je früher du abschließt, desto günstiger bleibt deine Prämie dauerhaft – dank der Alterungsrückstellung. Der günstigste Einstieg ist der
Optionstarif ab etwa 8 €/Monat, aus dem du später ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen umfassenderen Tarif wechseln kannst. Wenn du an
Familienplanung denkst, sicherst du dir mit dem frühen Abschluss außerdem die [Baby-Option](/blog/private-krankenversicherung-baby-option/)
und vermeidest [Wartezeiten für die Schwangerschaft](/blog/krankenzusatzversicherung-schwangerschaft/).

### 5\. Ersatztagegeld statt Einbettzimmer wählen

Hast du eine Sonderklasse-Versicherung, aber es ist kein Ein-/Zweibettzimmer verfügbar? Oder möchtest du bewusst bei deinem
Krankenhausaufenthalt auf das Ein-/Zweibettzimmer verzichten? Kein Problem\! In diesem Fall kannst du dir statt eines Ein-/Zweibettzimmers
das [Ersatztagegeld](/blog/private-krankenversicherung-krankenhaustagegeld-krankengeld/) auszahlen lassen. Dabei handelt es sich um eine
tägliche Pauschale, die dir die Versicherung als Ausgleich zahlt.

In vielen Fällen kann es sinnvoller sein, eine Versicherung nur für ein Zweibettzimmer abzuschließen, da die Kosten niedriger sind. Zum
Beispiel liegt die Aufzahlung für ein Einbettzimmer am
[LKH-Univ. Klinikum Graz](https://www.uniklinikumgraz.at/fileadmin/media/lkh-univ-klinikum-graz/Patienteninformationen/Frauenklinik/Geburtshilfe/Infoblatt_SKL_Selbstzahler_Entbindung.pdf)
bei rund 80 € pro Tag (Stand 2026).

**ℹ️ Ein Beispiel**: Bei [Uniqa](/blog/private-krankenversicherung-uniqa/) würde eine 30-jährige Person etwa 15 € monatlich zusätzlich
zahlen, um ein Einbettzimmer zu erhalten, wenn es verfügbar ist. Das macht jährlich 180 €. Wenn man nun gesund bleibt und vielleicht nur
alle 5 Jahre für eine Woche ins Krankenhaus muss, würde man für das Einbettzimmer insgesamt 560 € selbst zahlen (7 Tage mal 80 €), im
Vergleich zu den 900 €, die man der Versicherung in 5 Jahren gezahlt hat. Daher lohnt es sich, genau zu überlegen, ob der zusätzliche Betrag
für das Einbettzimmer wirklich nötig ist.

### 6\. Prämienrückerstattung bei Nichtnutzung beanspruchen

Einige private Krankenversicherungstarife bieten eine Prämienrückerstattung an, wenn du innerhalb einer bestimmten Zeit (meist ein oder zwei
Jahre) keine Leistungen in Anspruch genommen hast. Das bedeutet, dass du einen Teil deiner gezahlten Beiträge zurückerhalten kannst. Es
lohnt sich, die Versicherungsbedingungen genau zu prüfen, um herauszufinden, ob dein Tarif diese Möglichkeit bietet.

### 7\. Regional- statt Österreich-Tarif prüfen

Wenn du Krankenhausaufenthalte in ganz Österreich abdecken möchtest, kann ein Tarif mit österreichweiter Deckung sinnvoll sein, da die
Krankenhauskosten dann in allen Bundesländern inkludiert sind. Allerdings solltest du beachten, dass die Krankenhauskosten je nach
Bundesland unterschiedlich sind. Wenn du nur in einem speziellen Krankenhaus behandelt werden möchtest, kann ein österreichweiter Tarif
schnell teurer werden. In diesem Fall könnte ein **Regional- oder Bundeslandtarif die günstigere Wahl** sein.

Wichtig ist, dass du bei einem Regional- oder Bundeslandtarif darauf achtest, einen Vertrag zu wählen, bei dem der Selbstbehalt in deinem
Bundesland möglichst niedrig ist. Dies ist besonders relevant für Personen, die außerhalb von Wien wohnen, da der Selbstbehalt in Wien in
der Regel am höchsten ist.

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**❇️ Unser Tipp:**


Da die Selbstbehalte bei den verschiedenen Versicherungen stark variieren können, lohnt es sich, diese genau zu vergleichen, um das beste
Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Je nach Bundesland gibt es verschiedene Angebote, die dir helfen können, bei den Krankenhauskosten zu
sparen.


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### 8\. Selbstbehalt anpassen

Ein höherer [Selbstbehalt in der Sonderklasse-Versicherung](/blog/private-krankenversicherung-selbstbehalt/) führt zu einer niedrigeren
monatlichen Prämie. Wenn du bereit bist, im Leistungsfall mehr selbst zu zahlen, kannst du langfristig Kosten sparen. Besonders wenn du jung
und gesund bist, kann es sinnvoll sein, mit einem höheren Selbstbehalt einzusteigen, da du später ohne Gesundheitsprüfung in einen
umfassenderen Tarif wechseln kannst – vorausgesetzt, dies ist vertraglich so geregelt.

Allerdings hängt es von deiner persönlichen Vorliebe ab, wie du dich mit einem höheren Selbstbehalt fühlst. Manche Menschen bevorzugen es,
im Leistungsfall einen höheren Betrag selbst zu zahlen, um monatlich weniger zu bezahlen. Andere fühlen sich wohler, wenn der Selbstbehalt
niedriger ist und sie bei einem Krankenhausaufenthalt weniger aus eigener Tasche zahlen müssen.

[Vergleiche verschiedene Tarife](/blog/private-krankenversicherung-vergleich/) und rechne aus, welcher Selbstbehalt für dich am besten
passt. Je nach Situation und Wohlfühlfaktor kann der richtige Tarif für dich unterschiedlich ausfallen.

Wenn du finanziell kürzertreten musst, ist ein [Wechsel in einen kleineren Tarif](/blog/private-krankenversicherung-kuendigen-wechseln/)
meist günstiger als eine Kündigung – du behältst deine Alterungsrückstellung.

### 9\. Privatarzt-Deckungssumme passend wählen

Die Höchstleistungssumme in der Privatarzt-Versicherung bestimmt, wie viel die Versicherung jährlich übernimmt (z.B. 1.000 € oder 5.000 €).
Ein hoher Tarif klingt zwar verlockend, wird jedoch oft nicht voll ausgeschöpft.

**ℹ️ Ein Beispiel**: Eine Arztrechnung kostet 200 €, die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt 80 €. Die Privatarzt-Versicherung zahlt
dann nur die restlichen 120 €. Mit einer Höchstleistungssumme von 5.000 € könntest du theoretisch über 40 Arztbesuche im Jahr abdecken. Aber
brauchst du das wirklich? In den meisten Fällen reichen Tarife mit einer Leistung von 1.500 € bis 2.000 € völlig aus, da viele Menschen
nicht so viele Arztbesuche pro Jahr haben.

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**❇️ Unser Tipp:**


Überlege genau, wie oft du voraussichtlich Arztbesuche machen wirst und wähle eine Versicherungssumme, die zu deinen tatsächlichen
Bedürfnissen passt. So vermeidest du unnötige Kosten und zahlst nur für den Schutz, den du wirklich brauchst.


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## Unser Fazit: Was eine PKV in Österreich wirklich kostet

Eine private Krankenversicherung in Österreich kostet zwischen 8 € und über 300 € pro Monat. Der realistische Einstieg liegt bei rund 80
€/Monat für eine volle Sonderklasse-Versicherung. Wer zunächst nur den Optionstarif nimmt, zahlt ab 8 €. Entscheidend ist weniger der
niedrigste Preis als die Frage, welche Bausteine du wirklich brauchst und wie früh du abschließt. Denn dein Alter bei Vertragsabschluss legt
die Prämie für Jahrzehnte fest.

**💡 Unser Tipp**: Schon ab 8 € monatlich bekommst du einen [Optionstarif](/blog/private-krankenversicherung-optionstarif/) (Sonderklasse
nach Unfall). Damit sicherst du dir den späteren Einstieg in eine leistungsstärkere Absicherung ohne neue Gesundheitsprüfung.

Welche Bausteine für dich sinnvoll sind, klären wir im Ratgeber zur [privaten Krankenversicherung](/private-krankenversicherung/), und wie
du Tarife systematisch gegenüberstellst, im [Vergleich der privaten Krankenversicherungen](/blog/private-krankenversicherung-vergleich/).
Oder noch einfacher: Lass dich von der




  


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**Hinweis zur Unabhängigkeit**: Wir sind unabhängige Versicherungsmakler und erhalten eine Provision, wenn du über uns einen Vertrag
abschließt. Diese ist bereits in der Prämie enthalten, dir entstehen also keine zusätzlichen Kosten. Wir sind an keine Versicherung gebunden
oder finanziell mit ihr verflochten.

## FAQ zu den Kosten der privaten Krankenversicherung



### Was kostet eine Krankenzusatzversicherung in Österreich pro Monat?
Eine Krankenzusatzversicherung, auch private Krankenversicherung oder Privatversicherung genannt, kostet in Österreich zwischen 8 € und über 300 € pro Monat. Als Orientierung für eine 30-jährige Person gilt: Ein [Optionstarif](/blog/private-krankenversicherung-optionstarif/) (Sonderklasse nach Unfall) kostet ab 8 €/Monat, eine volle [Sonderklasse-Versicherung](/blog/sonderklasse-private-krankenversicherung/) ab 80 €/Monat, eine [Privatarzt-Versicherung](/blog/privatarzt-private-krankenversicherung/) ab 35 €/Monat, eine [Zahnzusatzversicherung](/blog/zahnzusatzversicherung/) ab 30 €/Monat und eine [Tagegeld-Versicherung](/blog/private-krankenversicherung-krankenhaustagegeld-krankengeld/) ab 15 €/Monat. Eine umfassende Absicherung für eine Familie mit zwei Kindern liegt bei über 300 € monatlich. Die genaue Prämie hängt von sechs Faktoren ab: der gewählten Deckung, deinem Gesundheitszustand, deinem Wohnort, deiner gesetzlichen Krankenversicherung, deinem Alter bei Vertragsabschluss und dem vereinbarten Selbstbehalt. Den größten Einfluss hat die Deckung: Zwischen einem einzelnen Optionstarif und einem Komplettpaket liegen über 130 €/Monat. Wichtig: Die private Krankenversicherung ersetzt die gesetzliche nicht, sondern ergänzt sie. Sie kommt also immer zusätzlich zu deinen Sozialversicherungsbeiträgen dazu.

### Welche Rabatte gibt es bei der privaten Krankenversicherung in Österreich?
Bei der privaten Krankenversicherung in Österreich gibt es drei relevante Rabatte. Der **Familienrabatt** greift, wenn mehrere Familienmitglieder über denselben Vertrag versichert sind, und beträgt bis zu 6%. Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Anbieter: Manche gewähren ihn für Partner\*in und Kinder, andere nur für den oder die Partner\*in. Der **Kombinationsrabatt** greift, wenn du [Sonderklasse-](/blog/sonderklasse-private-krankenversicherung/) und [Privatarzt-Versicherung](/blog/privatarzt-private-krankenversicherung/) beim gleichen Versicherer abschließt, und beträgt je nach Anbieter bis zu 10%. Am stärksten wirkt der **Gruppentarif**: Manche Arbeitgeber haben Kooperationen mit Versicherern, über die bis zu 20% Rabatt auf die Prämie möglich sind. Häufig ist ein Sonderklasse-Tarif Voraussetzung, und in vielen Fällen profitieren auch Familienmitglieder. Es lohnt sich, im Unternehmen gezielt nachzufragen (dieser Rabatt wird selten aktiv angeboten). Die Rabatte lassen sich teilweise kombinieren. Frag beim Abschluss ausdrücklich danach und vergleiche die Anbieter, denn die Konditionen unterscheiden sich deutlich.

### Was kostet eine private Krankenversicherung ab 60?
Ein Neuabschluss ab 60 ist deutlich teurer als in jungen Jahren und häufig gar nicht mehr möglich. Der Grund liegt in der Alterungsrückstellung: Wer mit 30 abschließt, zahlt jahrzehntelang mehr ein, als er an Leistungen braucht. Dieser Überschuss finanziert später die steigenden Gesundheitskosten. Wer erst mit 60 einsteigt, hat diese Zeit nicht und muss den fehlenden Rückstellungsbetrag über eine deutlich höhere Prämie ausgleichen. Dazu kommt die Gesundheitsprüfung: Mit 60 liegen häufiger [Vorerkrankungen](/private-krankenversicherung/) vor, die zu Risikozuschlägen zwischen 25% und 300%, zu Leistungsausschlüssen oder zur Ablehnung führen. Wer bereits jung abgeschlossen hat, ist in einer anderen Lage: Die Prämie bleibt dank Alterungsrückstellung auch mit 60+ bezahlbar, und der Versicherer kann weder kündigen noch wegen deines persönlichen Gesundheitsrisikos erhöhen. Genau deshalb ist der Zeitpunkt des Abschlusses der wirkungsvollste Kostenhebel überhaupt.

### Was kostet eine private Krankenversicherung für ein Kind?
Eigene Kindertarife gibt es in Österreich nicht. Kinder werden über einen regulären Tarif mitversichert, für den bis zum 18\. Lebensjahr eine deutlich vergünstigte Kinderprämie gilt: ab 4 € pro Monat für einen [Optionstarif](/blog/private-krankenversicherung-optionstarif/) (Sonderklasse nach Unfall). Beim [Selbstbehalt](/blog/private-krankenversicherung-selbstbehalt/) gilt für Kinder meist nur die Hälfte des regulären Betrags. Zwei Dinge senken die Kosten zusätzlich: Über den Familienrabatt sind bis zu 6% möglich, wenn mehrere Familienmitglieder über denselben Vertrag laufen. Und wenn ein Elternteil einen Gruppentarif über den Arbeitgeber hat, profitieren die Kinder in vielen Fällen mit. Am günstigsten wird es über die [Baby-Option](/blog/private-krankenversicherung-baby-option/): Sie kostet 0 bis 6 €/Monat (bei mehreren Anbietern ist sie bereits inkludiert) und sichert dem Kind nach der Geburt eine private Krankenversicherung ohne Gesundheitsprüfung. Das ist vor allem dann entscheidend, wenn das Kind mit einer Vorerkrankung zur Welt kommt, denn dann wäre eine spätere Aufnahme oft nicht mehr möglich.

### Warum ist die private Krankenversicherung in Wien teurer als in anderen Bundesländern?
Die Prämien unterscheiden sich in Österreich je nach Bundesland, weil die Behandlungs- und Sonderklassekosten in den Landeskrankenanstalten unterschiedlich hoch sind. In Wien liegen sie am oberen Ende, im Burgenland meist am unteren. Der Unterschied zeigt sich an zwei Stellen. Erstens bei der Prämie selbst. Zweitens beim variablen [Selbstbehalt](/blog/private-krankenversicherung-selbstbehalt/), dessen Höhe sich am Bundesland orientiert – auch er ist in Wien am höchsten. Wer außerhalb von Wien wohnt, sollte deshalb gezielt auf einen Tarif achten, bei dem der Selbstbehalt im eigenen Bundesland niedrig ausfällt. Wenn du Krankenhausaufenthalte in ganz Österreich abdecken willst, brauchst du einen österreichweiten Tarif. Möchtest du dich ohnehin nur in deinem Bundesland behandeln lassen, ist ein Regional- oder Bundeslandtarif oft die günstigere Wahl. Maßgeblich ist dabei dein Wohnsitz, nicht der Ort der Behandlung.

### Steigen die Kosten der privaten Krankenversicherung mit der Zeit?
Ja, aber nicht wegen deiner persönlichen Situation. Versicherer dürfen die Prämien anpassen, wenn die Kosten im Gesundheitswesen allgemein steigen und das betrifft dann alle Versicherten eines Tarifs gemeinsam. Was **nicht** passieren kann: Der Versicherer kann dich nicht kündigen, und er kann deine Prämie nicht erhöhen, weil sich dein Gesundheitszustand verschlechtert hat. Dein individuelles Risiko wird einmal beim Abschluss bewertet und danach nicht mehr. Genau darin liegt der Wert eines frühen Abschlusses. Was die Prämie ebenfalls stabil hält, ist die Alterungsrückstellung: In jungen Jahren zahlst du bewusst mehr ein, als du an Leistungen brauchst. Der Überschuss wird angespart und gleicht später die höheren Gesundheitskosten im Alter aus. Wenn die Prämie irgendwann nicht mehr ins Budget passt, ist ein [Wechsel in einen kleineren Tarif](/blog/private-krankenversicherung-kuendigen-wechseln/) meist die bessere Lösung als eine Kündigung und dabei bleibt dir die angesparte Alterungsrückstellung erhalten.

### Was kostet eine private Krankenversicherung für eine Familie?
Eine umfassende Absicherung für zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet in Österreich rund 300 €/Monat, mit voller [Sonderklasse-Versicherung](/blog/sonderklasse-private-krankenversicherung/) und [Privatarzt-Versicherung](/blog/privatarzt-private-krankenversicherung/) für alle vier Personen. Der Betrag lässt sich in beide Richtungen bewegen. Nach unten über die drei Rabatte: bis zu 6% Familienrabatt, bis zu 10% Kombinationsrabatt und bis zu 20% über einen Gruppentarif des Arbeitgebers. Für Kinder gilt außerdem eine vergünstigte Prämie und meist nur der halbe Selbstbehalt. Nach unten wirkt auch die Auswahl der Bausteine: Wer für die Kinder zunächst nur die Sonderklasse abschließt und auf die Privatarzt-Versicherung verzichtet, liegt deutlich darunter. Nach oben geht es über Zahnzusatz- und Vorsorgeleistungen für alle Familienmitglieder. Wenn ihr Nachwuchs plant, lohnt sich der Abschluss vor der Schwangerschaft: Die [Baby-Option](/blog/private-krankenversicherung-baby-option/) sichert dem Kind einen Platz ohne Gesundheitsprüfung.


